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Alle Rezensionen zu Latebird
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Latebird
(2003, Grandpop Records GROP-3)

Ein ganz sanfter, feiner Regen, der von einem taubengrauen Himmel fällt. Eine fragile Stimmung, die auf der Trennlinie zwischen Nachdenklichkeit und Melancholie balanciert. Markus Nordenstreng, der kreative Kopf hinter den Latebirds, aus Helsinki, widmet sich als Solokünstler der Kunst des Reduzierens auf Grundstrukturen. Das Ergebnis sind sehr zurückgenommene und anrührende Lieder in der Tradition der amerikanischen Singer-Songwriter wie Ken Stringfellow von den Posies.

»LATEBIRD« ist kein Album, das man im Vorübergehen hört. Es braucht Zeit, um sich voll zu entfalten. Am besten einen verregneten Sonntagnachmittag im Oktober, an dem man nicht vor die Türe gehen mag. Es fordert Offenheit für die leisen Töne und Neugier auf die Geschichten vom Sehnen und vom Lieben, vom Vielleicht-Finden und Irgendwann-Ankommen. Geprägt von der sanften, aber ausdrucksvollen Stimme von Nordenstreng, der sich ein wenig Hilfe von seinen Freunden geholt hat, die ihn behutsam unterstützen. Ein wunderbares Album für alle Freunde der Langsamkeit. (emv)



Siehe auch:
The Latebirds
The Tunes

 Latebird: Latebird

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.grandpop.net/mare.html

   

Songs From Red Hill
(2007, Grandpop Records GPOP-13)

Der Mann am Klavier ist ein hemdsärmeliger Herzensbrecher mit einem feinen Faible für klassische Americana-Klänge mit Country- und Gospeleinschlag. Der Mann am Klavier hat diese charakteristisch helle Stimme, die so klingt wie ein großäugig-erstauntes Kind blickt. Markus Nordenstreng holt auf seinem zweiten Solowerk »SONGS FROM RED HILL« zur großen Geste aus und lässt im Studio in Porvoo eine Stimmung entstehen, wie sie bei den Aufnahmen von The Band Ende der 60er geherrscht haben könnte. Im Cover »In My Hour Of Darkness« verbeugt sich der Kosmopolit vor den Größen Gram Parsons und Emmylou Harris.

Nordenstreng und seinen zahlreichen Mitstreitern, darunter Knipi von Egotrippi und Jukka Gustavson von den legendären 70er-Jahre-Rockern Wigwam, gelingt ein satter, sämiger Sound. Wärmend wie alter Whiskey, bestärkend wie ein Treffen mit den besten Freunden von damals. Und ein herzzereißend schöner Song für die Ewigkeit ist auf jedem Nordenstreng-Werk vorhanden: Hier ist es die traurige Piano-Ballade »Reinventing The Wheel«, die man noch Tage nach dem ersten Hören vor sich hinsummt. (emv)



Siehe auch:
Egotrippi
Wigwam



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