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Alle Rezensionen zu Ved Buens Ende
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Written In Waters
(2006, Candlelight CANDLE0-75CD)

Die Teilnehmer des Avantgarde Metal-Projekts Ved Buens Ende spiel(t)en sonst in Arcturus und Ulver. 1995 debütieren sie mit dem fast einstündigen »WRITTEN IN WATERS«, später wieder aufgelegt via Candlelight. Gleich vorweg: Das Album trifft nicht jedermanns Geschmack und hat überdies mit den beiden erwähnten Combos wenig gemein. Lediglich Arcturus' »LA MASQUERADE INFERNALE« ist ein kleiner Fingerzeig. Ved Buens Ende spielen avantgardistischen, progressiven (Black) Metal, mit vielen Details und verschachtelten Arrangements. Der Hörer braucht Zeit um sich in ihr Debüt hineinzuhören und hineinzufühlen, einzutauchen in ihre rätselhafte Klangwelt.

Die Norweger offerieren Black Metal der hitzigeren Art à la »Den Saakaldte« oder »Remembrance Of Things Past«, garnieren »Autumn Leaves« mit weiblichem Gesang samt gesprochenen Passagen - aber bleiben aufgrund ihrer gesamten Interpretation immer anstrengend. Gerade das Schlagzeug irritiert zutiefst, die Stöcke scheinen wahllos, willkürlich zu fallen, wirken aber dennoch nie unpassend. Gemeinsam mit einem dominanten Bass, einer fast konventionellen Gitarre und Gesang von klar bis schwarzmetallenem Kreischen garantieren sie eine permanent seltsame Stimmung. Erst anhören, dann erwerben. (nat)



Siehe auch:
Arcturus
Ulver
Aura Noir

 Ved Buens Ende: Written In Waters

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/vedbuensende

   

Those Who Caress The Pale
(1997, Misanthropy)

Das '94er Demo »THOSE WHO CARESS THE PALE« veröffentlicht Misanthropy Records drei Jahre später als EP mit dem zusätzlichen Bonustrack »Insects Part I«. Das Trio vom Ende des Regenbogens (= Ved Buens Ende, eine Anlehnung an »Bifröst« aus der nordischen Mythologie) werkelt hier etwas direkter – sprich: zugänglicher – schwarzmetallisch als auf »WRITTEN IN WATERS«. Bei Skolls schleppenden Bässe, Carl-Michael Eides Schlagzeug, zwischen hämmerndem Herzschlag und Blastbeats, fühlt sich jeder Black Metaler sofort auf vertrautem Terrain.

Dagegen fauchen, keifen Eide/Gitarrist Vicotnik nicht immer so eindeutig genregerecht wie beispielsweise in »The Plunderer«. Sie heulen, zischen schlangengleich, klagen beinah sprechend. Eine feine, kleine Scheibe mit einem instrumentalen Titeltrack – und »(The) Carrier Of Wounds« plus »You, That May Wither«, welche sich in leicht abgewandelter Form auf »WRITTEN IN WATERS« wieder finden. (nat)



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