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Alle Rezensionen zu PostScriptum
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Prophet:Deny
(2007, India Records/Rough Trade 471047-2)

Der gute alte Stadion-Mitsing-Rock, der seine besten Tage in den 80er Jahren mit Bands von U2 bis Bon Jovi hatte, lebt weiter. Der Rock der großen Gefühle, der großen Gesten und der bestärkenden Refrains. Der balladige Rock der ehrlichen Arbeiter, die live schweißgetränkt alles geben. In dieser Tradition fühlen sich die Vier von PostScriptum hörbar wohl. Mit Sänger Petter Kjus Skippervold hat die Band aus Oslo einen Mann mit einer ungewöhnlich dunklen Stimme am Mikro, der sich durch sein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Theologie intensiv mit allen tieferen Fragen des Seins auseinandergesetzt hat und das Gelernte in einer etwas anderen Umgebung anwendet.

Unprätentiös kommen PostScriptum auf ihrem Debütalbum »PROPHET:DENY« daher. Aber leider auch sehr konventionell. Mitunter ist das schlimme Land, das sich Kuschelrock nennt, in der Ferne sichtbar. Dann wird der Retro-Bezug zu Last. All dieses betroffene Geweine um die verflossene Geliebte. Ogottogott, irgendwann taucht der Gedanke an James Blunt auf. Mit Lyrics wie »I need you now, no tears no goodbyes« wird es ein bisschen peinlich. Und es gibt viele solcher Stellen, an denen man leicht zusammenzuckt. Schade, aber diese Songs könnten bereits jetzt als Hintergrundmusik in Mittelklassehotel-Fahrstühlen laufen. (emv)



Siehe auch:
Petter Skippervold

 PostScriptum: Prophet:Deny

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.postscriptum.no



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