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Alle Rezensionen zu Diablo Swing Orchestra
(Genre »Avantgarde«, Land »Schweden«)

 

The Butcher's Ballroom
(2007, Candlelight Candle195CD)

Nach über 500 Jahren ist das teuflische Orchester wieder auferstanden – so erzählt es zumindest die Bandgeschichte. Doch vereint die Musik des Diablo Swing Orchestras nicht nur den Klang verschiedenster Epochen, sondern auch den verschiedenster Länder: Sie verquicken auf ihrem Debüt Klassik mit Swing-Jazz, (symphonischen) Metal mit mexikanischen Mariachi-Stil. Dank dieses Stilmixes setzt das Sextett Bass, Gitarre und Schlagzeug auf unterschiedlichste Weisen ein.

Ferner wimmert im Opener ein Saxophon und ein Trompeter peppt »Poetic Pitbull Revolutions« auf. Die Schweden lassen Cello-Melodien ebenso selbstverständlich einfließen wie Didgeridoos, fremdartige Saiteninstrumente oder futuristische Spielereien. Dazu schmettert Annlouice Loegdlund Arien à la Tarja Turunen, zeitweise pointiert durch einen männlichen Gegenpart. »THE BUTCHER'S BALLROOM« ist ein Gesamtkunstwerk, das auf 13 höchst originellen Stücken basiert – und nur geeignet für Leute mit einer gesunden Portion Neugier sowie Appetit auf Exotisches. (nat)



Siehe auch:
Tarja Turunen

 Diablo Swing Orchestra: The Butcher

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.diabloswing.com/

   

No 2 - Sing Along Songs For The Damned & Delirious
(2009, Ascendance Records ASC 23013CD)

Höllenspaß die Zweite: Das Diablo Swing Orchestra zelebriert auf dem durchgeknallten Werk »SING-ALONG SONGS FOR THE DAMNED AND DELIRIOUS« erneut einen irren Stilmix aus Jazz, Rock, Metal, viel Swing und etwas Klassik. Allerdings haben die Schweden den metallischen Anteil im Vergleich zum Debüt »THE BUTCHER'S BALLROOM« etwas zurückgeschraubt. »Beswingt« startet der 48-Minüter mit »A Tapdancer's Dilemma«, das sich wunderbar als Soundtrack für einen alten, schwarz-weißen Horrorstreifen eignen würde.

Gitarren, Bass, Schlagzeug, Cello und Bläser wirbeln gut gelaunt und phantasievoll durcheinander, bitten zu einem bizarr-bösen Tänzchen in »A Rancid Romance«. Die männliche Stimme, mal dämonisch angehaucht, mal im Stil der Zwanzigerjahre, passt ebenso perfekt zur Instrumentierung der zehn Lieder, wie der weibliche, teils (gewöhnungsbedürftig) schrille, opernhafte Gesang. Originell und dramatisch von der ersten bis zur letzten Minute. (nat)



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