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Alle Rezensionen zu The Royal Piss
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Waterfront
(2006, Nature Sucks Anyway Records NASR006)

Denken wir aufrichtigen, aufrechten Indierock. Denken wir 90er. Denken wir ausgeleierte T-Shirts und verwaschene karierte Hemden an dürren Männerkörpern. Denken wir Dinosaur Jr. und einen Tick Smashing Pumpkins. Dann habem wir zumindest die ersten beiden Tracks der Erstlings-EP »WATERFRONT« des Duos The Royal Piss (charmanter Name!) aus Vaasa richtig rezipiert. Kracht überzeugend, aber nicht über die Maßen bei »Silence Is Broken«. Aber bei »Anotha Year« wird es schon sanfter und sehnsüchiger. Aber immer noch schwer gitarrenverliebt.

Ihre Liebe zum Pop aber können Ove Ritola und Andy J. Prinkkilä, die respektive bei Graceskull und den Melodiespielkindern The Sugarrush aktiv sind, an keiner Stelle verleugnen. Und das ist auch gut so, denn sie sind genau an dieser Bruchkante zwischen härterem Pop und weicherem Rock zuhause. Gefühle müssen nicht überschwänglich rosa blubbern. Gefühle können grau sein und nah an der Schmerzgrenze kippeln, genau dort, wo es langsam anfängt, so richtig wehzutun. The Royal Piss zeigen, wie das geht. Unaufgeregt, entspannt und souverän. (emv)



Siehe auch:
The Sugarrush

The Royal Piss: Waterfront

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.theroyalpiss.com



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