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Alle Rezensionen zu Bullet
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Bite The Bullet
(2008, Black Lodge/Rough Trade 6663666000469)

Was ist das denn? Eine AC/DC-Coverband? Der Opener »Pay The Price« soll wohl so was wie eine schwedische Variante von»Highway To Hell« darstellen. Im weiteren Verlauf der gut 40 Minuten stoßen noch andere Bands zum Metalklassentreffen: Accept, Judas Priest und Saxon, um die Wichtigsten zu nennen. Sänger Hell Hofer hält allerdings bis zum elften und letzten Stück »The Rebels Return« überwiegend dem AC/DC-Fronter Brian Johnson die Treue, mit kleinen Ausrutschern gen Rob Halford.

Titel /Texte lassen kein Klischee aus, die Musiker suhlen sich konsequent bis zum Schluss im Hardrock/frühen Heavy Metal-Sumpf der 80er – und Nicke Andersson (Hellacopters, Ex-Entombed) hat dem Zweitling ein ungemein authentisches Soundgewand auf den Leib gemischt. Wer sich ruckzuck in der guten alten 80er Hard'n'Heavy-Aera wiederfinden möchte, der greife zu Bullets bang- und mitgröhltauglichem »BITE THE BULLET«. Nach innovativen Klängen Suchenden, AC/DC-Feinden oder Wiederholungshassern sei hiermit ausdrücklich von diesem Werk abgeraten. (nat)



Siehe auch:
Hellacopters
Entombed

 Bullet: Bite The Bullet

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/bulletsweden

   

Full Pull
(2012, Nuclear Blast NB2903)

Der AC/DC-Zug rollt noch fast unverändert, doch zwei Neuerungen gibt es: Vor »FULL PULL« haben Dag Hell Hofer und seine Jungs einen Vertrag mit Nuclear Blast an Land gezogen, außerdem konnten sie für die Produktion des Viertlings Fred Estby (Dismember) und Nicke Andersson (Entombed) an Land ziehen.

Etwas deftiger als auf dem Vorgänger rocken die Schweden durch ihre bekannte Mischung aus Hard Rock / Heavy Metal der Endsiebziger und frühen Achtziger. 38 Minuten treten sie in den Arsch, animieren zum mitgrölen (einzige Ausnahme: Das balladeske letzte Drittel von »Rolling Home«), also: Lederjacken / Nietenbänder/ Nietengürtel anziehen, Fäuste recken, Haupt(haare) schütteln und ab »In The Heat«. (nat)



Siehe auch:
Dismember

   

Highway Pirates
(2011, Black Lodge/Sound Pollution BLOD071CD)

Die AC/DC-Party geht weiter: Bullet liefern mit »HIGHWAY PIRATES« bereits ihr drittes Album ab – und haben immer noch mächtig Spaß dabei. Die Hard Rocker aus Växjö um Frontkeifer Dag Hell Hofer bleiben sich absolut treu, zelebrieren 39 Minuten ihren bekannten, eingängigen, perfekt produzierten Old School-Mix aus AC/DC, Accept, Judas Priest und Saxon.

Apropos Saxon: Die Schweden konnten den Saxon-Fronter Peter »Biff« Byford als Gast für den eröffnenden Titelsong gewinnen. Apropos AC/DC: Bullet spielten als deren Vorband im ausverkauften Ullevi-Stadion in Göteborg. Apropos Old School: Natürlich bringt das Quintett diese Scheibe auch (in limitierter Stückzahl) auf Vinyl raus. Und jetzt genug gefaselt: Party On! (nat)

   

Heading For The Top
(2009, Black Lodge/Sound Pollution BLOD 029 LP)

Na, wenn das Intro vom Titelsong »HEADING FOR THE TOP« mal nicht 1:1 Bon Jovis »Runaway« (1984) ist – das mich wiederum an die ersten Takte von Totos »Hold The Line« (1978) erinnert. Auch sonst sind die schwedischen Bullet Experten im Wiederbeleben der Achtziger Bands, mit starker Schlagseite gen AC/DC; ich sage nur: »Hells Bells«. Am Bass stand damals übrigens noch Lenny Blade, der 2007 nach Thailand auswanderte und von Adam Hector ersetzt wurde.

Zwar völlig innovationsbefreit, aber absolut fingerfertig und spielfreudig garantiert das Quintett elf Songs Bier-und-Bang-Spaß, lässt's zum Ausklang noch mal richtig krachen: »Bang Your Head«– ob das Hampus Klangs perfekte Bruce-Dickinson-anno-1983-Frisur verkraftet? Übrigens erschien die CD bereits Ende April 2006. Drei Jahre später aber veröffentlicht ihre Plattenfirma Black Lodge das Debüt der Jungs auf Vinyl – auf weißem Vinyl. (nat)



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