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Alle Rezensionen zu Daniel Ágúst
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Swallowed A Star
(2008, One Little Indian OLIR463)

Melancholisch sein. Aber experimentierlustig. Sich in feinsten Verästelungen des befindlichkeitsfixierten Elektropop verlieren. Zerzauste Wolkenfetzen ziehen in rascher Folge über die sanft taubengraufarbene musikalische Landschaft, die der ehemalige GusGus-Sänger Daniel Ágúst auf seinem Solodebüt »SWALLOWED A STAR« entwirft. Das Album darf definitiv den Soundtrack für hoffnungslos verregnete Sonntage bilden. Denn es wärmt wie eine heiße Tasse Tee und dicke Wollsocken. Nur viel, viel subtiler.

Der frühe Tom Waits mit seinen ersten elektronischen swordfishtrombonischen Rhythmusfrickeleien macht sich als inspirierendes Element für den Isländer ebenso gut wie ein klassisches Streichensemble, dem Owen Pallett den Weg zum Indiepop geebnet hat. Beim Mixen des Albums mitgemischt hat übrigens ein Herr namens Bix, der schon mit Madonna, Beck und Sigur Rós gearbeitet hat. Ágústs Pop der großen Gefühle kommt bewusst als Melodrama in Kammerspielform daher. Im Ergebnis macht uns seine Musik nicht unbedingt glücklicher. Aber zumindest können wir uns hinterher besser verstanden wissen. Denn da ist noch einer, der gerne einfach nur weglaufen würde. Ins Graue. (emv)



Siehe auch:
Gus Gus
Sigur Rós

Daniel Ágúst: Swallowed A Star

Offizielle Website

Offizielle Website      www.daniel.is



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