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Alle Rezensionen zu Lordi
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

The Monsterican Dream
(2004, Drakkar/BMG 82876.62602.2)

Der Retro-Trend macht auch vor dem Metalbereich nicht halt. Nicht nur die schwedischen Gemini 5 etwa haben sich dem Sound von Kiss verschrieben – auch die finnische Monstercombo Lordi hegt eine deutliche Vorliebe für die Horror-Rocker. Schon ihr Debüt »GET READY« verankerte Hymnen wie »Would You Love A Monsterman« und vor allem »Devil Is A Loser« im Kopf, doch nun setzen die Partymonster noch mal einen drauf.

Wieder sind die griffigen Refrains sehr »catchy«, und musikalisch wurde die kleine Horrorshow noch umfangreicher: Neben typischen Kiss-Nummern wie »My Heaven Is Your Hell«, »Shotgun Divorce« oder »Pet The Destroyer« gelang mit »The Children Of The Night« eine Monsterballade im Guns N' Roses-Stil. Lordis Gesang reicht von kehlig-wüst bis kristallklar, und unterstützt von einem wahren Chor an Stimmen kommen die Stücke wieder extrem hymnenhaft daher. Die ordentlich knallenden Heavyrock-Songs sind der ideale Zunder für zünftige Partys. (chd)



Siehe auch:
Gemini 5

 Lordi: The Monsterican Dream

Offizielle Website

Offizielle Website      www.lordi.org

   

Zombilation – The Greatest Cuts
(2009, Drakkar/Sony BMG 88697441962)

Muss man die finnischen Monster-Rocker noch vorstellen? Durch ihren überraschenden Sieg beim Eurovision Song Contest kannte und grölte plötzlich jeder »Hard Rock Hallelujah« – womit diese 19 Songs umfassende Best Of-Sammlung denn auch startet. Doch da Mr. Lordi und seine Kumpane schon seit gut fünf Jahren veröffentlichen, hat sich einiges angesammelt.

Auch »Would You Love A Monsterman?« oder »Get Heavy« etablierten sich als kleine Hits dank der auf Ohrwurm-Potenzial getrimmten, simplen Hardrock-Strickart: Alice Cooper, Kiss, Twisted Sister oder W.A.S.P. lassen grüßen. Lordi bringen das jedoch so überzogen und teilweise selbstironisch rüber, dass selbst Hardrock-Hasser über ihren Schatten springen können. Anders als bei manchem Lordi-Album kommt bei dieser Zusammenstellung leider die Abwechslung etwas kurz – worüber auch Raritäten wie der Titelsong zum Lordi-Filmchen »Dark Floors« nicht hinweg helfen. (peb)

   

Deadache
(2008, Sony BMG 88697 388222)

…mal wieder verwendet eine Band Manson-Rhythmen. Dieses Mal verquirlen Lordi sie mit etwas AC/DC, schütteln gut durch und schenken »Dr. Sin Is In« ein. Ja, viel Neues passiert nicht auf »DEADACHE«, abgesehen vom neuen Outfit der finnischen Monsterrocker. Die fulminanten Eurovision Song Contest/Ex-Grand Prix-Gewinner aus dem Jahre 2006 laufen mittlerweile Gefahr sich selbst zu kopieren – allerdings ohne dabei Gassenhauer wie »Devil Is A Looser« oder »Blood Red Sandman« zu kreieren.

Insgesamt sind die Texte etwas monsterlastiger, der Sound etwas kantiger als auf dem Vorgänger, eher im Stile von »THE MONSTERICAN DREAM«. Locker spielt das Quintett auf dem exzellent produzierten Viertling heftige Mitgröler Marke »Raise Hell In Heaven«, launige Mitsing-Nummern (»Girls Go Chopping«/»Monsters Keep Me Company«) und sogar eine Ballade (»Evilyn«). Fazit: Eher fade Kost für Freunde innovativer Leckerbissen, Bewährtes und Berechenbares für Lordi-Fans. (nat)

   

The Arockalypse
(2006, Drakkar/Sony BMG 82876835792)

»Hard Rock Hallelujah« – wenn Lordi und seine Jünger, wie Gitarrist Amen (!) loslegen, hilft nur noch beten. Die musikalisch nicht außerordentlich originelle, dafür extrem unterhaltsame Truppe startet nach dem viel zu langen »SCG3 Special Report« mit Twisted Sisters' Dee Snider endlich ihre Mission: »Bringing Back The Balls To Rock« – übrigens der zweite Track der finnischen Monstershow im nationalen Grand Prix-Vorentscheid.

»AROCKALYPSE« knurrt und faucht aus dem CD-Regal zwischen Kiss, Alice Cooper und Accept, mit deren Fronter Udo Dirkschneider Lordi das schaurige Duett »They Only Come Out At Night« anstimmt. Ex-KISS-Mitglied Bruce Kulick klampft zu »It Snows In Hell«, und das »Chainsaw Buffet« eröffnen die Twisted Sisters Snider/French. Greift zu, liebe Freunde, es gibt leckere Achtziger Jahre-Hardrock- und Metalhäppchen. (nat)

   

The Monster Show
(2004, Mayan Records 5050361403298)

Best Of ... zwei Alben. Lordi / deren Plattenfirma schaffen es tatsächlich, nach nur zwei Studioveröffentlichungen eine Best-Of auf den Markt zu schmeißen, mit ausgewählten Stücken vom Debüt »GET HEAVY« und dem Nachfolger »THE MONSTERICAN DREAM«. Damit sich der geneigte Fan nicht völlig verarscht vorkommt, tackern sie noch drei sehenswerte Videos auf eine Bonus-DVD: »Would You Love A Monsterman«, »Devil Is A Loser« und »Blood Red Sandman«.

Die Titelauswahl von »THE MONSTER SHOW« ist gelungen, die bekannten Ohrwürmer (siehe DVD) fressen sich in die Gehörgänge, weitere Stücke von »Wake The Snake« bis »Children Of The Night« zeigen das gesamte Spektrum der Finnen. Fazit: Nur Menschen, die Lordis erste Alben nicht besitzen, werden sich diese Scheibe ins Regal stellen. (nat)

   

Get Heavy
(2003, Drakkar/BMG 74321.98111.2)

Lordi ist der Herr des Horrors, der missratene Enkel von Gene Simmons. Der Selfmade-Maskenbildner aus Finnland nennt dementsprechend Kiss als seinen größten Einfluss. Seine Band rekrutierte er aus der finnischen »Kiss-Army«: Gitarrist ist die Mumie Amen, die böse Enary bedient die Keyboards, der Zombie und Assasin Kalme spielt Bass, und Schlagzeuger Kita wird auf der Bühne wie ein Tier im Käfig gehalten.

Der Meister selbst kommt als Mischung aus Panzersaurier, Yeti, Freddy Krüger und Gene Simmons daher. Musikalisch schießt Lordi augenzwinkernde Liebeserklärungen an den Heavy Metal der 80er Jahre ab und huldigt seinen Helden Kiss, Twisted Sister, W.A.S.P., Alice Cooper und Accept. Mit Erfolg – die Single »Would You Love A Monster Man« erklomm die Pole-Position der finnischen Charts. (chd)



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