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Alle Rezensionen zu Kira Kira
(Genre »Avantgarde«, Land »Island«)

 

Out Map To The Monsters Olypics
(2008, Kitty-Yo/Smekklysa 554)

Es regt sich Kunstverdacht, wenn man die Klänge dieses Projekts hört. Und er ist sogar begründet. Besteht dieses lose Kollektiv mit Kira Kira aus Anführerin doch im Koordinatensystem einer Kunstszene, deren Output sich auf alle ästhetischen Formen verteilt. Musik ist neben Video, Performance, Malerei und Objektkunst nur ein kreatives Ventil – und Verstrickungen jederzeit gewollt. Mit hohem Assoziationspotenzial appelliert dieses Werk an unsere Vorstellungskraft. Geister, Kinder, Geothermal-Quellen, Schotterwüsten, Zeitläufe sind nur vage Ansatzpunkte einer speziellen Welt, in der vieles möglich ist.

Und so ist auch dieses Zweitwerk ein Baukasten unterschiedlichster Experimente, des Sowohl-Als-Auchs. Düster ist es, mit vampireskem Blutcharme ausgestattet, unendlich verspult, mit digitalem Rauschen vollgesogen, mit Glockenspiel und Kinderzeug beladen, in Flächen arrangiert, mit pluckernden Beats als Knotenpunkt behaftet. Bröselig, kleinteilig und erdenfern. Die Grundform bleibt dabei immer harmlos, instrumental und bedächtig langsam. Die nahesten Verwandten musikalischer Art sind wohl Múm in ihrer abenteuerlichsten Phase rund um »SUMMER MAKE GOOD«, die ebenso wie Kira Kira fantasievoll und spielerisch mit Klängen arbeiteten. (maw)



Siehe auch:
Múm
The Alvaret Ensemble

 Kira Kira: Out Map To The Monsters Olypics

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/trallaladykirakira



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