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Alle Rezensionen zu Elvira Nikolaisen
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Indian Summer
(2008, Sony BMG/ARIS 88697282302)

Am Himmel über Elvira Nikolaisen funkeln einige Fixsterne: Am hellsten vielleicht der von Carole King. Aber auch Joni Mitchell und Carly Simon glühen sanft, und etwas weiter entfernt ist das Glitzern von Norah Jones zu erahnen. Keine Frage, Elvira Nikolaisen bewegt sich auf ihrem zweiten Album »INDIAN SUMMER« in der Tradition der großen nordamerikanischen Singer-Songwriterinnen der 70er Jahre. Und bereichert diese Tradition um Barjazz-Einflüsse. Entstanden sind Songs von ruhiger, klassischer Schönheit. An den Erfolg ihres Debütalbums »QUIET EXIT« konnte Nikolaisen allerdings nicht anknüpfen:In ihrer norwegischen Heimat erwies sich die Platte als veritabler Flop. Vielleicht gerade deswegen, weil hier die herausragend Hitsingle wie das elegant-balladige und mit üppigen Streicher-Arrangements aufwartende »Love I Can´t Defend« fehlt?

Denn auf dem Zweitling ist weniger mehr und schlägt die Sängerin wohl bewusst leisere Töne an. Die Frau aus musikalischer Familie (Bruder Emil ist Kopf der Shoegazer Serena-Maneesh, Schwester Hanna ist Bassistin und der zweite Bruder Ivar spielt bei der Glampunkband Silver) setzt auf warme, nachdenkliche Sounds. Hat die Femme-Fatale-Attitüde des Erstlings hinter sich gelassen. Dem Massengeschmack mag hier die Hitsingle fehlen. Aber richtig ist auch: Ein echter Ohrwurm ist nicht dabei. Wer aber erwachsene, in warme Herbsttöne getauchte, klassische Songs hören will, ist hier genau richtig. (emv)



Siehe auch:
Serena-Maneesh
Silver

Elvira Nikolaisen: Indian Summer

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.elviranikolaisen.no/elviranikolaisen/elvira_nikolaisen.html



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