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Alle Rezensionen zu Dark Funeral
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Diabolis Interium
(2013, Century Media)

Der Drittling »DIABOLIS INTERIUM« erschien im Original anno 2001, ganze vier Jahre nach »VOBISCUM SATANAS« – und ist das beste Werk von Dark Funeral. Perfekt umgesetzte Stücke in frostiger Atmosphäre und furioser Geschwindigkeit, mit Ausnahme des hymnischen »Goddess Of Sodomy«, in dem der Fünfer um Gründer / Gitarrist Lord Ahriman vom Gaspedal geht. Höhepunkte sind der Opener »The Arrival Of Satan's Empire«, »An Apprentice Of Satan« (bereits auf der vorherigen EP zu hören) und »Armageddon Finally Comes« – und das alles in beeindruckender Neuproduktion.

Als Bonus packt Century die deutlich mächtigere, bessere Ausgabe von »An Apprentice Of Satan« aus dem Jahre 2000 dazu, sowie drei Live-Mitschnitte aus Südamerika anno 2003 plus vier Cover-Songs: Als erstes das entschleunigte »The Trial« von King Diamond, das inmitten der Black Metal-Raserei fehl am Platz wirkt. Es folgt Slayers »Dead Skin Mask«, sehr lässig eingespielt und schwarzmetallisch intoniert. »Remember The Fallen« von Sodom geht in Ordnung, reicht aber ebenso wenig an das Original heran wie das finale »Pagan Fears« von Mayhems Meilenstein »DE MYSTERIIS DOM SATHANAS«.
Wer das Original nicht besitzt, sollte sich den neuen 78-Minüter kaufen: Klingt besser und hat mehr zu bieten – und ist ebenfalls als streng limitierte schwarze / goldene Vinyl-Ausgabe erhältlich. (nat)



Siehe auch:
Mayhem


Zur DVD-Rezension über Dark Funeral

 Dark Funeral: Diabolis Interium

Offizielle Website

Offizielle Website      https://www.darkfuneral.se/

   

Angelus Exuro Pro Eternus
(2013, Century Media)

Regain Records ist (leider) Geschichte, doch fanden Dark Funeral in Century Media eine neue Plattenfirma. Diese veröffentlicht zur Feier ihres 20-jährigen Bandbestehens diverse Alben der Schweden neu, jeweils ergänzt durch in Südamerika live mitgeschnittenes Material, neue Liner Notes und Fotos. Vinyl-Liebhaber können mit etwas Glück einer der streng limitierten Auflagen auf schwarzem oder goldenem (!) Vinyl ergattern.

Das anno 2009 erschienene »ANGELUS EXURO PRO ETERNUS« ist die aktuellste Scheibe des Quintetts; die Rezension zugehöriger neun Songs findet ihr dort. Mit den fünf zusätzlichen Liedern, live in Buenos Aires 2006, bringt es die Neuauflage auf stolze 71 Minuten. Den Anfang macht »King Antichrist« von »ATTERA TOTUS SANCTUS« (2005), auf eine kurze Ansage folgt »Diabolis Interium« vom gleichnamigen Album (2001), das ziemlich dumpf klingt. Die weiteren Stücke, »Ravenna Strigoi Mortii«, der Live-Klassiker »Open The Gates« und »Atrum Regina« bieten wieder bessere Klangqualität, doch stellt sich das Live-Gefühl insgesamt nur zwischen den Songs ein. (nat)

   

Attera Totus Sanctus
(2013, Century Media)

»ATTERA TOTUS SANCTUS«, das 2005 erschienene Album Dark Funerals wird ebenfalls mit einigen Extras via Century neu aufgelegt. Der so auf 76 Minuten gestreckte Viertling startet mit »King Antichrist«, ein eisiges Stück Schwarzmetall mit Maschinengewehr-Schlagzeug und heiserem Krächzen, über dem unerwartet eine harmonische Gitarrenmelodie schwebt. Auch das folgende »666 Voices Inside« (… bloß kein Klischee auslassen) sowie das Titelstück punkten mit Energie und Dynamik, »Godhate« mit seinen Chören, tollen Melodien und starkem Refrain, das ruhige »Atrum Regina« mit kreativem Songwriting und attraktiver Gitarrenarbeit.

Und dann … kommen den Schweden Inspiration und Energie abhanden. Im weiteren Verlauf dümpelt die Scheibe im Mittelmaß daher, das auch die Bonustracks nur bedingt aufheben können: Die 2005-er Version des Bandklassikers »Open The Gates« überzeugt ebenso wenig wie die »Atrum Regina«-Instrumentalvariante, die sechs Live-Aufnahmen aus Südamerika dagegen schon. (nat)

   

Angelus Exuro Pro Eternus
(2009, Regain Records RR168)

Auch 13 Jahre nach ihrem Debüt »THE SECRETS OF THE BLACK ARTS« machen Dark Funeral keine Gefangenen: Intro? Keyboardgeklimper? Fehlanzeige. Doublebass und unerbittlich losgemetzelt: »The End Of Human Race« leitet den Fünftling ein. Insgesamt hacken und holzen die Schweden knapp 47 Minuten, mit kurzen Ruhepausen durch die schwarzmetallischen Wälder. Klanglich dem Erstling dank Peter Tägtgren (Hypocrisy) haushoch überlegen, wechselt »ANGELUS EXURO PRO ETERNUS« musikalisch von knüppelhart zu unterschwellig melodisch, wie im doomig angehauchten »Stigmata«.

In »My Funeral« verstecken die Düsterjungs um Emperor Magus Calicula sogar Melodien UND variablen Gesang. Ansonsten bleiben große Überraschungen aus, wenngleich Dark Funeral öfter mal das Tempo drosseln: Das verhältnismäßig ruhige »In My Dreams« hätte niemals einen Platz auf dem Debüt gefunden; die abschließende Blastbeat-Bestie »My Latex Queen« (was für ein Titel) dagegen schon. Nur bedingt ein Album für Neulinge, aber ein gutes Werk für Fans – die es überdies als limitierte Ausgabe mit Bonus-DVD ergattern können. (nat)

   

The Secret Of The Black Arts
(1996, No Fashion NFRO 11)

Lasst die Haare lang wachsen, malt euch schwarz-weiß an, hüllt euch in schwarze Kleidung mit ordentlich (Killer)Nieten, posiert mit Äxten, gebt euch gaaanz böse Namen – und gründet eine weitere Black Metal Band, die die Welt nicht braucht. Diesen Ratschlag haben die vier Schweden aka Dark Funeral beherzigt. Herausgekommen ist nebst wildem Blastbeat-Geknüppel unverständliches Geröchel – ach, da gibt's Texte? Verstehen muss man sie ohnehin nicht: Satan, Lucifer, Hell, Black und Blood passen schließlich immer. Sollen das etwa schon alle »Geheimnisse der schwarzen Kunst« sein?

Es scheint so. Viel mehr als den coolen, eingängigen Titeltrack haben die Herren Blackmoon (Gesang »Lord Of The Shadows, Master Of The Black Arts«), Ahrimann (»Lord Of Destruction, Evil Darkness & Dead«), Themgoroth (»Master Of Diabolical Posession & Black Magic«) und Equimanthorn (»Commander Of The Infernal Demon Legions«) nicht zu bieten. Zurück zu Saytricon. Oder Darkthrone. Oder Mayhem. (nat)



Siehe auch:
Saytricon
Darkthrone
Mayhem



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