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Alle Rezensionen zu Despite
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

In Your Despite
(2009, Tractor Productions TRPR93001)

Göteborger Schule trifft Hardcore. Fazit: Nachsitzen! Mehr Infos gefällig? Beginnen wir am Anfang: Despite wurden schon 1998 von Bassist Fredrik Meister und Gitarrist Timmy Leng gegründet, doch über was genau passierte, bevor Sänger Jimmie Strimell zu Dead By April wechselte, schweigt sich die Biografie aus. Jedenfalls wurde 2007 mit Schlagzeuger Joseph Astorga, Gitarrist John Lidén und dem neuen Mann am Mikro, Alex Losbäck Holstad (ex-Decameron, ex-Cardinal Sin, ex-Runemagick), die Besetzung komplettiert. Doch nur kurz: Johan Sporre kam für Lidén und Oscar Nilsson für Astorga. Nun konnte sich das Quintett endlich an die Aufnahme des Debüts machen.

»IN YOUR DESPITE« heißt das Ergebnis, auf dem sich die klassische Göteborger Death-Schule, Hardcore(geschrei) und etwas Heavy Metal die Klinke in die Hand geben. Alex tobt durch Grunzen, Röcheln und Hardcoregeschrei; im eröffnenden »Mindplague« gibt es kurz Klargesang – von einem Gastsänger? Der »Gesang« dominiert die sieben Stücke ziemlich (abgesehen vom instrumentalen »Mechanical«), bietet aber nichts wirklich Neues – das gilt ebenso für die Instrumentalisten. Alles schon mal gehört; nichts bleibt wirklich hängen. Ansätze ja, Überzeugung auf der ganzen Linie nein. Und das bei nur 24 Minuten wohlgemerkt. (nat)



Siehe auch:
Dead By April

 Despite: In Your Despite

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.despite.se

   

Clenched
(2011, Dozer Records/Sound Pollution DR10101)

Kein Intro, nicht mal einen Takt zur Einstimmung gönnen Despite ihrem Hörer, nein, vom ersten Moment an gehen die Schweden auf »CLENCHED« in die Vollen. Im Nullkommanichts, sprich in 37 Minuten brettert die Truppe um Alex Losbäck Holstad durch zehn Songs – unter den Fittichen von Pop(!)-Produzent Andreas Kleerup.

Allen »no samples, no editing, no over-produced polished sound«-Rufen zum Trotz, dürfte die Scheibe trotzdem besser klingen. Das würde vielleicht auch von dem etwas uninspirierten Songwriting ablenken, klar das Quintett bullert und wummert ordentlich, doch kommt keine richtige Stimmung auf, einzig »All The Eights« und vor allem »The Cause And Solution« deuten an, wozu Despite fähig sind. Und so gilt wie auf dem Vorgänger: Ansätze ja, Überzeugung nein. Verdammt Jungs, ihr könnt das doch besser! (nat)



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