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Alle Rezensionen zu Gorgoroth
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Quantos Possunt Ad Satanitatem Trahunt
(2009, Regain Records RR166)

Offiziell gelten Gorgoroth als eine der dienstältesten norwegischen Black Metal Kapellen, de facto ist außer Bandgründer Infernus alias Roger Tiegs niemand mehr übrig: Die weiteren Gründungsmitglieder anno 1992, Sänger Hat und Schlagzeuger Goat Pervertor, stiegen wenige Jahre später aus. Die prägendsten Musiker der vergangenen zehn Jahre, Sänger Gaahl sowie Bassist King, trennten sich vor einigen Jahren nicht gerade friedlich von Infernus. Ein mehrjähriger Rechtsstreit um den Namen »Gorgoroth« folgte – den Infernus erkennbar gewann.

Doch nun zur eigentlichen Rezension: Für »QUANTOS POSSUNT AD SATANITATEM TRAHUNT« hat sich Infernus prominente Unterstützung herausgepickt: Tomas Asklund (Ex-Dissection) am Schlagzeug und Frank Watkins am Bass (Obituary) nehmen gemeinsam mit Sänger Pest und Infernus / Tormentor an der Gitarre den Sechstling auf. Gorgoroth spielen immer noch klassischen Schwarzmetall mit dominanten Blastbeats - die im Laufe der Jahre auch schon Frost (Satyricon) oder Hellhammer (Arcturus, Kovenant, Mayhem, Dimmu Borgir) schlugen - und ohne Keyboard/Synthie-Geplänkel. Der neue Sänger liefert eine solide Mikroleistung ab, wobei er in punkto Wiedererkennungswert nicht gerade die Höchstnote erhält. Die neun Stücke beinhalten sowohl beinhartes Geprügel wie fast balladeske Momente, variieren in Tempo, Atmosphäre und Melodieführung.

Fazit: Gut – könnte aber noch besser sein. (nat)



Siehe auch:
God Seed
Disscetion
Satyricon
Kovenant

 Gorgoroth: Quantos Possunt Ad Satanitatem Trahunt

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.gorgoroth.info/

   

Instinctus Bestialis
(2015, Soulseller Records)

Oft angekündigt, ständig verschoben, endlich doch erschienen: »INSTINCTUS BESTIALIS« ist das erste Album von Gorgoroth mit Atterigner am Mikro. Er trat die Nachfolge von Sänger Pest an, der die Norweger 2012 verlassen hatte; damit ist Gitarrist Infernus das letzte verbliebene Mitglied der Originalbesetzung. Weitere Protagonisten sind Basser Bøddel und Schlagzeuger Asklund, der die nur 32-minütigen Scheibe auch gemischt hat.

Der Unterschied zum Vorgänger »QUANTOS POSSUNT AD SATANITATEM TRAHUNT« (2009) liegt zum einen im erdigeren, mächtigeren Sound der acht Lieder, zum andern in den deutlicher artikulierten, tieferen, nahezu gegrowlten Texten des neuen Fronters. Geblieben sind dagegen die Häufung diverser »Satan«-Variationen, die Double-Bass Attacken und das typische Riffing, aufgewertet durch einige Gäste an der Sechssaitigen: Fabio Zperandio (War Inferno FX), Henrik Ekeroth alias Typhos (Ex-Dark Funeral, Funeral Mist) sowie Chris Cannella (Autumn's End). Letzterer sorgt mit seinem Heavy Metal-Einschub in »Burn In His Light« dafür, dass der Neuntling weniger finster wie erwartet klingt und vermehrt überrascht. (nat)



Siehe auch:
Dark Funeral



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