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Alle Rezensionen zu HGH
(Genre »Folk«, Land »Norwegen«)

 

Trash Grass & Love Songs
(2001, Stickman/Indigo 9892-2)

Es ist nicht bekannt, ob Håkon Gebhardt – ansonsten Trommler bei Motorpsycho – und Martin Hagfors in Cowboystiefeln schlafen, ob sie Kuhglocken über dem Bett hängen haben und ob sie von durchzechten Nächten am Lagerfeuer träumen, während der Präriehund heult. Sicher ist dagegen, dass die beiden unter dem Kürzel HGH – wobei das zweite H Hickstars bedeutet und Hick wiederum mit »Landei« zu übersetzen ist – einer Leidenschaft für Bluegrassmusik der etwas schrägeren Art frönen.

Banjo, Mundharmonika, Fiedel, Ukulele, Zither und was es sonst noch an rustikalen Folk-Instrumenten gibt, treffen sich mit zartem Gitarrengezupfe. Manche der elf Songs klingen einfach schön und schwingend, andere dynamisch und lebhaft; dritte wieder wirken wie Zitate aus einem Westernfilm mit verwackelter Kamera. Und immer geht die Sonne unter und färbt die HGH'schen Harmonien in schönstes Abendrot. (frk)



Siehe auch:
Motorpsycho


Zum Artikel über HGH

 HGH: Trash Grass & Love Songs

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.homegroan.net/hgh/

   

Miracle Working Man
(2005, Stickman/Indigo Psychobabble 048)

Die Nummer vier der norwegischen Cowboys: entspannte und immer ein wenig verschrobene Country- und Bluegrass-Songs, die wie zugekiffte Pferde dahinhoppeln und sich schließlich, die müden Hufe am Lagerfeuer wärmend, mit dem nächsten Joint den Abend versüßen. Trashgrass nennen sie selbst ihre Musik. Nichts Neues also im HGH-Camp?

Doch: Banjo-Zupfer Håkon Gebhardt hat seinen Hauptjob als Drummer bei Motorpsycho hingeschmissen, um sich ganz seiner Western-Leidenschaft zu widmen. Zusammen mit Martin Hagfors und Lars Håvard Haugen – so erklärt sich der Bandname – wurde er diesmal von Father Seb erleuchtet, der das Album arrangierte, produzierte und aufnahm. Oder so. Als Gäste mit dabei sind u.a. Bassist Morten Strom, sonst bei der Askil Holm Band, und Jaga Jazzist-Vibraphonist Andreas Mjøs. Amen. (peb)



Siehe auch:
Jaga Jazzist
Askil Holm

   

Seb's Hotel
(2003, Stickman/Indigo 2268-2)

»SEB'S HOTEL« macht dort weiter, wo »TRASH GRASS & LOVE SONGS« startete. Wieder pflegen HGH ihre eigenartige Liebe zu den uramerikanischen Bluegrass-Standards; wieder hat man sich einige handfeste Songs gegönnt, mit illust-vibrierender Stimme, wenn es von Schicksalhaftem zu berichten gilt. Doch diesmal zitieren HGH sich selbst und albern herum - wie schon Titel wie »The Nerve Of Some People« oder »Ukulele Moon Flower« verraten.

Manches Material ist nach Auftritten in Hotelzimmer entstanden, anderes auf Fährfahrten vom Norden in den Süden und wieder zurück. Das sorgt für eine verschroben-gediegene Produktion, die kurzweilig bleibt. (frk)



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