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Alle Rezensionen zu Minä Ja Ville Ahonen
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Minä Ja Ville Ahonen
(2010, Johanna Kustannus Oy/Pyramid RAMCD3181)

Wenn die Sache so einfach wäre. Sie ist es wunderbarerweise nicht. »MINÄ JA VILLE AHONEN« (übersetzt: Ich und Ville Ahonen), das Debüt des Singer-Songwriters Ville Ahonen, beginnt so schüchtern gitarrendominiert-freakfolkig, dass man fürchtet, der blaße junge Mann könne sich im Wald verirren, so leise-balladig, wie er daherkommt. Und sich melancholisch fragt, warum denn ausgerechnet du und keine andere? Aber aufgepasst: Ahonen führt uns ganz behutsam auf Abwege. Auf die allersubtilste Weise schleichen sich elektronischen Beats in diese Songlandschaften ein, die zunächst so grün und unendlich sind wie die karelischen Wälder nahe der finnisch-russischen Grenze.

Und dann hebt dieses Album ganz, ganz behutsam ab. Wird vielschichtig, verwirrend und euphorisch. Wie ein Lied, das langsam anschwillt. Streicher blühen, Synthies flirren, elektronische Störgeräusche verwirren, ein romantisches Piano irrlichtert. Und im letzten Song »Musta Virta« (Black Power) kippt die Sache endgültig: Disco-Beats übernehmen mit selbstbewusster Geschmeidigkeit die Kontrolle. Ahonen lässt sich vom Rhythmus überwältigen, und dann kann man noch minutenlang leidenschaftlich abtanzen. Ziemlich großartig, das! (emv)

 Minä Ja Ville Ahonen: Minä Ja Ville Ahonen

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.minajavilleahonen.com/



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