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Alle Rezensionen zu Cigarette Crossfire
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Cigarette Crossfire
(2014, Waterslide Records WS116)

Dafür, dass Matti Pekkanen (Gesang, Bass), Ilkka Tuominen (Gitarre, Gesang) und Pasi Palojärvi (Gitarre) ihr zweites Album ihrem im Juli 2014 verstorbenen Drummer Henrik »Henkka« Furu gewidmet haben, klingt »CIGARETTE CROSSFIRE« verdammt fröhlich. Allerdings passierte dessen Skateboard-Unfall erst nach den Aufnahmen; auch hätte Henkka sich gewünscht, dass die Band weiter macht und tourt, so das hinterbliebene Trio.

Somit hat der famose 32-Minüter einen traurigen Beigeschmack, der jedoch ruckzuck verfliegt, so lebendig pulsieren zehn Songs aus den Boxen. Mit feinen Melodien, zackigen Rhythmen, Singalong-Passagen und jede Menge Energie versprühen sie Ohrwurm-Charme – und erinnern mich trotz ehemaliger Zugehörigkeit diverser Ex-Mitglieder zu Endstand oder Manifesto Jukebox auch an ihre Landsleute von No Shame. Anspieltipps sind alle Songs der »A-Seite« der CD, wie »Pill Pusher«, »Lies« und »Brave The Storm«, auf der »B-Seite« kann der Vierer das extraordinäre Niveau nicht durchgängig halten. Was soll’s, Cigarette Crossfire sind definitiv eine der überdurchschnittlichen Punkbands – wieso habe ich die Debütscheibe eigentlich nicht? (nat)



Siehe auch:
Endstand
Manifesto Jukebox
No Shame
Custody

 Cigarette Crossfire: Cigarette Crossfire

   

Im Between The Cure And The Disease
(2011, Combat Rock Industry/Flight 13)

Traditionalismus. Hört sich zunächst nicht sehr kompatibel mit Punkrock und dessen Rebellen-Attitüde an, ist aber genau das hehre Gut, das Cigarette Crossfire auf ihrem Debütalbum »IN BETWEEN The CURE AND THE DISEASE« hochhalten. Die Rückkehr zu den Straßenköter-Wurzeln des PunK. Laut, kurz, heftig, dreckig. Mit Lust am melodischen Krawall, ohne sich je mehr als nötig anzubiedern. In zehn Songs in einer knappen halben Stunde alles sagen? Wenn´s weiter nichts ist! Wir lassen es raus, Baby, weil uns die die Lust am Aufruhr in den Vorstädten unter höchstmöglicher Schweißabsonderung noch nicht vergangen ist! Bier her für unsere durstigen Kehlen, damit wir den nächsten Refrain rauhkelig mitsingen können!

Die Südfinnen sind Veteranen der Bewegung. Henrik Furu etwa war zuvor bei Endstand an den Drums aktiv. Dass sie die Welt mit ihrer bewahrenden Attitüde nicht aus den Angeln heben werden, ist den Mannen um Schnodder-Power-Sänger Jere Lehmus reichlich egal. Was hier zählt, ist die Attitüde: Wir sitzen nicht auf dem Sofa und gucken Soaps, nein, wir zeigen der Welt weiterhin den ausgestreckten Mittelfinger! Mit ungebremster Energie, mit Karacho und mit Schmackes. Basta! (emv)



Siehe auch:
Endstand



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