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Alle Rezensionen zu Kebu
(Genre »Beats«, Land »Finnland«)

 

To Jupiter And Back
(2012, Secret Entertainment)

Wer seine musikalischen Helden sind, daraus macht Sebastian »Kebu« Teir kein Geheimnis: Es sind Vangelis, Jean Michel Jarre und Mike Oldfield. Er verrät zwar nicht, welches sein Lieblingsfilm ist, aber es dürfte der Klassiker »CHARIOTS OF FIRE« sein. Auf seinem Debütalbum »TO JUPITER AND BACK« arbeitet der finnische Musiker ausschließlich mit analogen Synthesizern, um den warmen, satten, sinnlichen Klang der Anfangsjahre der elektronischen Popmusik einzufangen. Wer nun gähnt und glaubt, es herrsche Langeweile, weil ein versierter Musiker seinen Vorbildenr nacheifert, der liegt falsch: Denn Kebu entwickelt auf dem gänzlich instrumental eingespielten Longplayer eine unbeschwerte Leichtigkeit. Eine souveräne Verträumtheit. Und eine gelassene Heiterkeit, die mehr beeindruckt als alle dick aufgetragenen Effekte. Sternenstaub stiebt hier auch ohne Meteoriteneinschläge.

Es handelt sich hier um eine Frühlingsplatte, zu der sich bestens schlendern lässt. Zu nachdenklicheren Stücken wie »Basic Principles« kann man wohlig die Seele baumeln lassen, mit augenzwinkerndem Düsentrieb hebt man in »Pulsar« gen Horizont und weiter ab. Ob sich die finnische One-Man-Show beim Erstling von Gustavs Holts »Planeten« hat inspirieren lassen, muss offen bleiben. Fest steht: Dieses Album ist eine Freude, die im Gewand der Bescheidenheit daherkommt. Und mit dem Rausschmeißer »Lullaby For Heidi« kann man in einen sanften Schlaf davongleiten, wie man ihn noch aus Kindertagen kennt. (emv)

 Kebu: To Jupiter And Back

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.kebu.fi

   

Perplexagon
(2016, Secret Entertainment SCR071)

Wenn R2D2 und C3PO eine Party schmeißen würden, dann dürfte dort Kebu rauf und runter laufen. Denn der eigenwillige Finne bringt noch die dicksten Synthies zum Tanzen! Auf seinem zweiten Album »PERPLEXAGON« lebt Kebu seine Liebe zu monumentalen 80ies-Synthies lustvoll aus. Erneut rein instrumental eingespielt, tänzelt dieser bebrillte Nerd mit der kleidsamen Topffrisur (der übrigens als Nebenprojekt bei der Progressive Metal-Band Kouzin Bedlam aktiv ist!) zwischen treibenden und träumerischen Passagen. Das ist unbedingt der Soundstrack für ein Roadmovie in leuchtenden Pastellfarben!

Kebu ist keinesfalls Traditionalist, obwohl er rein aus Prinzip nur mit analogen Synthies arbeitet. Dass er der angesagten elektronischen Tanzmusik genau lauscht, wird bei luftigen Tracks wie »Deep Blue« überdeutlich! Und dass der Meister live ein temperamentvolles Rumpelstilzchen ist, mag man gerne glauben. Waren die 80er Jahre nicht das Jahrzehnt, in dem man unbekümmert »ich will Spaß ich geb Gas« trällerte? Wenn man den intelligent vertrackten, sehr tanzbaren und ganz leicht ironischen Tracks von Kebu lauscht, mag man das gerne glauben! (emv)



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