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Alle Rezensionen zu Hymnalaya
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Hymns
(2013, Record Records RECCD024)

Schlicht ist schön! Bescheidenheit ist berauschend! Hymnen sind himmlisch! Hymnalaya aus Reykjavík holen auf ihrem Debütalbum »HYMNS« andächtige Töne an der Kirchentür ab und geleiten sie sorgsam in Richtung Popwelt. Ruhig und unaufgeregt geht es hier zu, wenn die Vier plus Freunde kleine, verträumte Geschichten erzählen. Und diese Songs geschickt mit ausgerechnet mit dem Instrumentarium arrangieren, das gemeinhin in Gemeindesälen zum Einsatz kommt: Harmonium, Posaune, Trompete. Das klingt sehr heimelig, aber keinesfalls betulich, wenn im Albumhöhepunkt »In My Early Years« tatsächlich über kindliche Gottesliebe sinniert wird, ohne dass man gleich gequält »aua, Kirchentag!« denkt.

Die Isländer pflegen die Kunst des schönen Innehaltens. Wer große Aufregungen sucht, wird hier nicht fündig werden. Miniatur-Preziosen wie das verlangsamte »Shapes & Sounds« laden zu so altmodischen Dingen wie innerer Einkehr ein. Und so lassen wir uns von der sanften Gutmenschen-Stimme von Sänger Einar Kristinn Þorsteinsson gerne in feierlich verlangsamte Gemütszustände versetzen. Ohne dabei notwendigerweise über Gott nachdenken zu müssen. (emv)

 Hymnalaya: Hymns

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.hymnalayamusic.com



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