Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Riikka
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

In Tune With Wolves
(2014, Westpark Westpark87284)

Das fehlt noch in unserem Kabinett musikalischer Eigentümlichkeiten: Die elektrisch verstärkte finnische Kantele! Dafür müssen wir Riikka Timonen schon mal dankbar sein. Die Sängerin zelebriert auf ihrem zweiten Solo-Album »IN TUNE WITH WOLVES« eine eigenwillige Mischung aus traditioneller finnischer Volksmusik und sanftem Elektropop. Riikka, die jahrelang als Mitglied des Vokalensembles Värttina aktiv war, gelingt es mit kühler Leidenschaft, die folkigen Elemente von aller Heimeligkeit zu befreien. Klar und kraftvoll kommen diese Songs daher. Wirken bei aller Zugänglichkeit für westeuropäische Ohren sehr fremd. Aber eines macht Riika deutlich: Da ist Feuer unterm Eis!

Langweilig wird es uns in Begleitung von Riikka und den Wölfen nicht: Die Finnin liebt die Abwechslung. Für sie ist es kein Widerspruch, schrullige Walzer neben Kinderlieder im Lo-Fi-Popgewand zu stellen. Und trotz aller innigen und intimen Momente zweifelt man keinen Augenblick daran, dass Riikka in der brutalen arktischen Welt ihrer Heimat überleben wird: Diese Frau besitzt Zartheit und Kraft gleichermaßen. Einfühlsam begleitet wird die Künstlerin von animiert aufspielenden Mitmusikern an Bass, Keyboards, Klarinette und Akkordeon. Aber was den eigentlichen Reiz dieser Aufnahme ausmacht: Ganz fassen lässt sich die Sängerin hier an keiner Stelle. Mit geschmeidiger Eleganz verschwindet sie immer wieder in dunklen Wälderfluten. (emv)



Siehe auch:
Värttina

 Riikka: In Tune With Wolves

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.riikkamusic.com

   

Käenkukuntayöt
(2008, Aito/Galileo AICD011)

Nach ihrer Zeit bei Adiemus und Värttinä wendet sich Riikka Timonen als Solokünstlerin kunstvollem Pop zu. So verschlungen, wie sich die Ranken auf dem Cover einander umgarnen, so ausgeklügelt und ausufernd präsentieren sich auch die gemeinsam mit dem Produzenten und Komponisten Ville Laaksonen ausgetüftelten Arrangements: Stimmen verästeln sich und wachsen in die Höhe, ein knurrender Kontrabass reibt sich an klöppelnder Perkussion, flirrende Elektronik-Sounds erinnern an Peter Gabriels Worldbeat-Projekte.

Die in sechsjähriger Produktionszeit entstandenen »Kuckucksnächte« – so der übersetzte CD-Titel – funkeln auch dank der Mitwirkung brillanter Musiker wie Bassist Pekka Lehti, Akkordeonist Markku Lepistö, Drummer Marko Timonen oder Petri Hakala an der Mandoline: ohne Übertreibung die Crème de la Crème der finnischen Folk- und Jazzszene. Nur Riikas Gesang wird in den hohen Lagen manchmal etwas penetrant und grell. (peb)



Siehe auch:
Pekka Lehti
Marku Lepistö
Petri Hakala



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel