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Alle Rezensionen zu Brandur
(Genre »Pop«, Land »Färöer«)

 

Funerals & Celebrations
(2014, Tutl HJF411)

Dass Brandur sich bereits an einem nationalen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest beteiligt hat, passt unbedingt ins Bild: Denn der färingische Musiker zelebriert den gehobenen Schmusepop, der für die große Bühne gedacht ist: Überbordende Gefühle, majestätische Synthies, hymnenhaftes Flehen. Und das alles in Pastelltönen! Mit der EP »FUNERALS & CELEBRATIONS« bewegt sich der Brandur geschmeidig zwischen den Polen Euphorie und Melancholie. Seine feine Falsett-Stimme schmeichelt dem (weiblichen) Herz. Mit ihm können wir auf mächtigen Schwingen im Kino der Emotionen schwelgen. Widerhaken werden wir in diesen Gefilden keine finden. Dort haben nur Schönmenschen Zutritt!

Brandur orientiert sich hörbar an den Großmeistern des 80ies-Synthiepop, den norwegischen Cousins von A-ha. Songs wie das mächtig ausholende »Transmission From Oblivion« müssen sich vor den großen Vorbildern keineswegs verstecken. Nur schade, dass wir ähnliche Töne bereits vor 3o Jahren gehört haben! Und sie kommen wunderbar arrangiert daher, diese sieben Tracks. Aber leider allzu glatt. Besser gefallen tut der Barde von den Inseln in zurückgenommenen Balladen wie »Raindance«, wo eine zurückhaltende Trompete auf anmutige Weise nachdenken darf. Oder dass reduzierte Chanson »Midnight in The Metro«, wo sich Baldurs Stimme ohne übertriebene Mätzchen in wunderbarer Flüchtigkeit entfalten darf. Weniger ist manchmal mehr! (emv)

 Brandur: Funerals & Celebrations

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.brandur.com



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