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Alle Rezensionen zu Saaga Ensemble
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Polku
(2014, Sibelius Academy/Forte Distribution SAAGACD 001)

Das Saaga Ensemble ist eine veritable Folk-Supergroup, alle Mitglieder sind von anderen Bands bekannt oder selbst Stars: Sängerin Soila Sariola ist bei Rajaton, Vilma Timonen (kantele, voc) hat eigene Bands, Milla Viljamaa (p, harmonium, voc) brillierte schon in vielen Konstellationen und solo. Tommi Asplund (vi) spielt bei Frigg, Roope Aarnio (g, mand) bei Johanna Juhola, Bassist Jaakko Kämäräinen bei Samuli Edelmann und Mikko Hassinen trommelt bei Värttinä – natürlich sind alle noch anderswo zugange.

Sariola und Timonen zeichnen für die Stücke verantwortlich, die Arrangements macht die ganze Band. Manchmal klingen sie wie eine weniger karelische Schwester von Värttinä: Auch beim Saaga Ensemble stehen drei kraftvolle Sängerinnen im Vordergrund, allerdings ist Soila Sariola die klare vokale Nummer 1. Die Band ist wunderbar präzise und spielfreudig, da begeistern schon die ersten Takte von »Silloin Laulan«. Allein das grandiose »Ihminen Tottuu Mihin Vaan«, das mit Reggae-Rhythmik spielt und einen unschlagbaren Mitsing-Refrain hat, ist Grund genug diese CD zu erwerben. Genauso faszinierend »Piloinen Piika«, in dem Asplunds Violine fliegt. »Varjele« beweist, dass sie auch Balladen können, auch »Kiitollisuutta« ist allerliebst mit seiner einfachen Melodie. Die Supergroup macht eine super CD! (tjk)



Siehe auch:
Rajaton
Milla Viljamaa
Johanna Juhola
Värttinä

 Saaga Ensemble: Polku

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.saagaensemble.com

   

Kuullella
(2015, Sibelius Academy SAAGACD 002)

Personell ist das Saaga Ensemble unverändert, musikalisch gehen sie allerdings im Vergleich zum grandiosen Erstling einen Schritt weiter, orientieren sich mehr in Richtung Pop. Der Instrumentalsound bleibt jedoch erkennbar Saaga mit Violine, Harmonium bzw. Piano und Kantele nebst Gitarre, Bass und Drums. Soile Sariola, Vilma Timonen und Milla Viljamaa teilen sich den Gesang, besonders mehrstimmig sind sie sehr gut.

Der zweite Song »Aamun Asti« klingt fast wie Pop-Rock, mit kraftvollem Schlagzeug, rockiger Gitarre und Charts-tauglichem Refrain. Generell liebt das Saaga große Gesten und aufwändige Arrangements: Das Titelstück steht dafür beispielhaft. Nicht nur »Tuulen Kansa« erinnert mit opulentem Chorgesang und Melodieführung an Ultra Bra und Kerkko Koskinen – nur eben von der Volksmusik-Richtung ausgehend. Der Titelsong fasziniert mit einem unwiderstehlichen 6/8-Rhythmus, die folgenden Stücke sind eher folkig. Doch auch die langsameren Stücke gefallen. Zum Ende kommt in »Suomenmaa« sogar ein Text von Aleksis Kivi zu Ehren. (tjk)



Siehe auch:
Ultra Bra
Kerkko Koskinen
Vilma Timonen
Frigg



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