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Alle Rezensionen zu Raunchy
(Genre »Metal«, Land »Dänemark«)

 

Wasteland Discotheque
(2008, Lifeforce Records LFR 083)

Wie gemein! Da lullen Raunchy den Hörer zwei Minuten lang ein – Marke: Pianolastiges Wiegenlied – unvermutet brüllt Kasper Thomsen ein »Go!« ins Mikro und der Sechser prügelt los – Marke Children Of Bodom. Yep, die Dänen sind los. Völlig entfesselt toben sie mit »Somewhere Along The Road« durch die »WASTELAND DISCOTHEQUE«. Minimal gedrosselt rasen sie in die näxte Kurve (»The Bash«), ruhen kurz in einem melodischen Refrain mit Klargesang, bevor der Death-Part wieder Oberhand gewinnt. Ins Wechselbad der heftigeren Sorte schmeißt der Sechser seine Hörer in »Warriors«: Keyboardgeplätscher zum Warmwerden, eisiges Fauchen, gnadenlose Rhythmen zwischendurch, gefolgt von einem extrem poppigen, warmen Part – schwupp, die kalte Dusche hinterher.

Vom »Futuristic Hybrid Metal« zum Disko Metal? Erstmal wieder ein paar Runden brachiales Gemetzel, es geht »Straight To Hell« und mit einem flüchtigen Winken in Richtung Soilwork zum Titeltrack. Schnell noch am Rockwell-Cover »Somebody's Watching Me« vorbei, auf der Zielgerade noch mal ordentlich Gas geben – so schnell sind 54 Minuten vorbei. Fazit: Raunchy haben sich selbst übertroffen, wem der Sinn nach poppig-tödlichen Ohrwürmern steht: Zugreifen. (nat)



Siehe auch:
Children Of Bodom
Soilwork

 Raunchy: Wasteland Discotheque

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.raunchy.dk

   

Death Pop Romance
(2006, Lifeforce Records LFR 058-2)

»DEATH POP ROMANCE« ist die Studio-Feuertaufe für Kasper Thomsen. Nein, so ganz wollen ihm die Schuhe seines Vorgängers Vognstrup nicht passen – dieser hat sich wie schon erwähnt noch vor Erscheinen von »CONFUSION BAY« vom Acker gemacht. Thomsens Grunzen kommt dem Raunchysound entgegen, doch die klaren Gesangspartien überzeugen nicht in jeder Beziehung, Beispiel »Phantoms«.

Sinnbildlich für das »Death« im Titel geizt der dänische Sixpack nicht mit harten Riffs und derbem Schlagzeug-Geprügel, diese unterbrechen wiederkehrend flüchtige melodische Einschübe, alias »Pop, Romance«. Ergebnis: Ein ordentlicher Drittling, mit reichlich Platz für eine Steigerung. (nat)

   

Confusion Bay
(2004, Nuclear Blast NB 1224)

Auf »CONFUSION BAY« zeigen sich gewisse Parallelen zur Metalinstanz Fear Factory: Der Wechsel zwischen klaren Gesangspartien und dunklem Gegrunze (man denke an Burton C. Bells Paradebeispiel »Scapegoat«), das schonungslose Wüten der Rhythmusabteilung, sowie einige Arrangements. Dem Ganzen verleiht Keyboarder/Gitarrist Jesper Tilsted noch eine Elektro-Note, fertig ist der »Futuristic Hybrid Metal« – der den Dänen ihre eigene Identität garantiert, irgendwo zwischen deren Bay Area Idolen und modernem, melodischem, skandinavischem Metal.

Ob der neue Mikromann Kasper Thomsen, den kurz vor der Veröffentlichung ausgestigenen Lars Vognstrup adäquat ersetzen kann? Abwarten. Schließlich tragen alle Gründungsmitglieder von 1992 (Tilsted, Bassist Kvist, Schlagzeuger Hansen) sowie Gitarrist Christensen das Bandmotto auf der Flagge: »Raunchy« = rasant ... aber auch »geil«. (nat)



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