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Alle Rezensionen zu Entwine
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

DiEversity
(2004, Century Media/SPV 77538-2)

Mögen sich doch die Metalheads weiter darüber ereifern, ob Entwine nun Gothic Metal machen, wie eine Kopie der Herzschmerz-Rocker HIM klingen (sie tun es nicht!) oder in der Band-Frühzeit Death Metal nachgingen oder nicht. Der Rest der Welt freut sich dagegen an muskelbepackten Rocksongs, die mit ihren mächtigen Gitarrensounds und den auf Melodie getrimmten Vocals vor allem an US-Rock/Alternative erinnern.

Zugegeben – Seattle-Nachfolger hatten im Normalfall keine Keyboards, und die von Riitta Heikkonen eingestreuten Elektroniktupfer zerren das Geschehen tatsächlich etwas zu sehr ins pathetische Fahrwasser. Doch die eigentliche Musik wird ja an anderen Fronten fabriziert: Jaani und Tom schmieden ihre Riffs mit wuchtigem Hammerschlag, Drummer Aksu wirbelt und nagelt, was das Zeug hält, Sänger Mika röhrt gut gelaunt seine Ohrwurm-Zeilen. Melancholisch? Pah! Das Zeug geht gut rein, hat aber stellenweise zu viel Kalorien angesetzt. (peb)



Siehe auch:
HIM
Verschiedene: Spikefarm Sampler Vol. 2 – 2003
Shamrain


Zum Artikel über Entwine

 Entwine: DiEversity

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.entwine.org

   

Fatal Design
(2006, Century Media/SPV 77633-2)

Härteres Eisen schmieden Entwine zwei Jahre nach »DIEVERSITY«: Schon beim eröffnenden Titelsong hält sich Keyboarderin Riitta Heikkonen dezent im Hintergrund; stattdessen hämmern die Bässe. Im gleichen Stil dröhnen und krachen die folgenden Tracks, bis Mika den Anfang von »Oblivion« ins Mikro haucht – doch Sekunden später heulen die Gitarren und gewittert Aksu Hanttus Drumkit.

Das Sextett springt endlich aus der Schublade »HIM-Kopie« heraus – wer auf großen Keyboardteppichen spazieren will oder an HIM erinnernde Melodien bevorzugt, ist mit »FATAL DESIGN« falsch beraten. Fans von Bands wie den inzwischen aufgelösten, ebenfalls finnischen Sentenced könnten hier neues Futter für ihren CD-Player finden. (nat)



Siehe auch:
Sentenced

   

Gone
(2001, Spikefarm Naula 013)

Mögen die Finnen auf »DIEVERSITY« zu sich selbst gefunden haben – doch auf dem Zweitling klingt der Opener »Losing The Ground« so was von HIM-lisch ... neben Keyboard und Bass muss das hauptsächlich der neue Sänger Mika Tauriainen auf seine Kappe nehmen. Mehr Eigenständigkeit zeigt (endlich) Entwines dritter Track »Closer (My Love)«, der nach drei Minuten in ein ausschweifendes Geigengelage übergeht oder das komplex aufgebaute »Thru The Darkness«.

Das siebeneinhalbminütige »Blood Of Your Soul« streckt sein Fühler in Richtung Charon und Sentenced und bildet damit den gelungenen Abschluss von »GONE«. Diese Band hat noch Reserven. (nat)



Siehe auch:
Charon
Sentenced



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