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Alle Rezensionen zu Infernal Machines
(Genre »Beats«, Land »Dänemark«)

 

Rife
(2016, clang 034)

Bei Lars Graugaards Veröffentlichungen weiß man immer, was einen erwartet: Mit Sicherheit nicht im Entferntesten das, was er uns beim letzten Album geboten hatte. Oder beim vorletzten... Nach dem Orchesteralbum »Venus« und der DVD »Tears of Dionysius« in Zusammenarbeit mit dem Choreografen und Regisseur Thomas Hejlesen nennt sich der dänische Allroundmusiker diesmal Infernal Machines und präsentiert im experimentellen Duo mit Hans Tammen eine knappe halbe Stunde quasi-elektronische Musik.

Ob »RIFE« eigentlich komplett aus elektronischen Sounds entstanden ist oder aus einer Kombination der Frickeleien am »interaktiven Computer« und im Zufallsverfahren mit Tammens »gefährdeter Gitarre«, lässt sich nur mit dem Ohr nicht einmal erahnen. In den besten Momenten erinnert die hibbelige Klangtextur der beiden Herren ein wenig an die ebenfalls stets »live« entstandenen Trips von Pan Sonic, welche freilich zumeist harscher, spröder, ja archaischer ausfielen. Bei Infernal Machines erweckt die schwindelerregende Polyrhythmik der Klangforschung hingegen eine eher intellektuelle Verspieltheit – was zugegeben schwer in Worten darzustellen ist. Man hört aus den Tracks aber heraus, dass es ein im besten Sinne zeitgenössischer Komponist wie Graugaard gewohnt ist, sich viele Gedanken über Kunst und Musik, Stil und Form zu machen – und sich dann auch mal freut, wenn es ihm gelingt, einfach mal loszulassen. (ijb)



Siehe auch:
Graugaard & Pilc
Lars Graugaard
Lars Graugaard & Moritz Baumgärtner
Lars from Mars

 Infernal Machines: Rife

Offizielle Website

Offizielle Website      clang.cl/rife



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