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Alle Rezensionen zu Wolfgang Müller
(Genre »Avantgarde«, Land »Island«)

 

Islandhörspiele
(2 CDs, 2002, Martin Schmitz Verlag 3-927795-22-4)

Der in Berlin ansässige Wolfgang Müller – vormals Mitglied der Künstlergruppe »Die tödliche Doris« – lebt seit längerem die Hälfte des Jahres in Island. Er belässt es dabei nicht beim bloßen Gucken und Staunen, sondern hat sich des Landes mitsamt seiner Kultur- und Literaturgeschichte, aber auch seiner Ornithologie und Sagenwelt angenommen. So gründete er das Goethe-Institut Reykjavik oder beschäftigte sich mit den hier lebenden Elfen, Medienelfen, Zwergen und Elfenbeauftragten.

Die vorliegende Produktion vereint nun verschiedene Hörspiele, bei der isländische Schauspieler die Texte auf deutsch sprechen. Hin und wieder singt Müller. Gegeben wird unter anderem mit dem Thyrmlied eines der ältesten Lieder der altisländischen Edda, ein Singstück mit dem Titel »Das Echo ist der Zwerge Sprache« über den Versuch, in Island eine Eisenbahn zu bauen, sowie eine Vertonung des Nordlichtgeräuschs. (frk)


Zur Buchkritik »Hausmusik – Stare aus Hjertøya ...«

Wolfgang Müller: Islandhörspiele

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.wolfgangmueller.net

   

Mit Wittgenstein in Krisuvík
(2003, a-Musik a25)

Bisher fanden sich die verschiedenen Elfenlieder von Wolfgang Müller weit verstreut. Nun sind erstmalig 22 von diesen dankenswerterweise versammelt, darunter eine musikalische Interpretation von Wittgensteins zwölftägigem Aufenthalt auf Island, ein Weinlied, eine mehr als professionelle Würdigung des Reykjaviker Penismuseums sowie des Odinshühnchen und eine sorgsame Erkundung des Nordlichtgeräusches.

Dazu gesellt sich ein quirliges Lied über die isländischen Wandermäuse sowie zwei weitere Versionen seines Disco-Fetzers »Ich hab' sie gesehen« über weitere Begegnungen mit Elfen, Feen und Zwergen, die man – so man denn aufmerksam genug ist – auch im heimischen Heizungskeller finden kann. (frk)

   

Ich habe sie gesehn' ...
(EP, 2000, Martin Schmitz Verlag 3-927795-29-1)

Er kann durchaus rocken, wie sein Hit »Ich habe sie gesehn ... '« beweist. Ein stampfender Rhythmus trifft auf einen sich im Verhallenden verlierenden Gesang. Nicht weniger empathisch »Ég Se Qau Öll ...« – was die isländische Fassung des Bekenntnisses ist, dass Wolfgang Müller tatsächlich Elfen, Zwerge und Feen gesehen hat.

Ergänzt wird der Song durch das den Wein lobende Trinklied »Sálmur Yfir Víni«, getextet 1904 vom ersten Islandminister Hannes Hafstein, dessen Melodie wiederum auf einer Komposition Joseph Haydns beruht und das einen irgendwie auf unheimliche Weise an die deutsche Nationalhymne erinnert ... (frk)



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