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Alle Rezensionen zu Bistro Boy
(Genre »Beats«, Land »Island«)

 

Svartir Sandar
(2016, Möller Records Helga052)

Die klassische Pianolektionen waren Frosti Jónsson irgendwann zu fad. Immer nur schwarze Fitzelchen vom Blatt ablesen, wie langweilig! Der Musiker aus Reykjavík, der unter dem Künstlernamen Bistro Boy antritt, hat bei sanft blubbernden Beats seine neue Heimat gefunden. Sein zweites Album »SVARTIR SANDAR« (übersetzt: schwarzer Sand) ist ein gelassenes, fast schon meditatives Spiel mit den verträumten Elementen des loungigen Elektropop geworden. Was hat es mit dem schwarzen Sand auf sich? Ganz einfach: Dieser ist in Massen an den Stränden im Südosten Islands zu finden, wo Bistro Boy aufgewachsen ist. Der Landstrich gilt als eine der am dünnsten besiedelten Ecken der Atlantikinsel. Schwarzer Sand, der Himmel, das Meer und sonst nichts. Im feinen Track »Gola« pfeift der Wind durch klare, reduzierte Soundstrukturen.

Tiefenentspannt sind diese teils instrumental eingespielten Sound ausgefallen. Aber wer auf chillig-verspielte Sounds steht, wird am quirligeren »Sumarnótt« seine Freude haben. Sphärische Klänge beherrscht der Mann übrigens auch, wie er mit dem Downtempo-Track »Sandfok« beweist. Bisschen Vangelis oder dem Landsmann Jóhann Jóhansson gelauscht? Bistro Boy hat sein Album übrigens beim führenden isländischen Elektroniklabel Möller Records herausgebracht, zu deren Mitbegründern er gehört. Beats aus Reykjavík: Klingen ziemlich anders! (emv)

 Bistro Boy: Svartir Sandar

Offizielle Website

Offizielle Website      http://bistroboy.net



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