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Alle Rezensionen zu Bragr
(Genre »Folk«, Land »Dänemark«)

 

Danmarkar‘n
(2016, GO‘ Danish Folk GO 0316)

»Am Klange sollt Ihr sie erkennen« sprach, nein: rief einst Hamlet, König von Dänemark, als eben dort die Volksmusik erfunden wurde. Bedauerlicherweise hielten sich nicht alle daran, sogar die Mehrzahl der Volksmusiker des Königreichs fiedelte sehr ähnlich und austauschbar, bis heute ist das leider so. Aber es gibt selbstverständlich auch hier positive Ausnahmen.

Bragr jedenfalls sind am Bandsound sofort erkennbar und stechen schon dadurch aus der Masse der braven Fiedler heraus. Einen solchen haben sie freilich auch: Perry Stenbäck stammt aus Schweden, spielt Nyckelharpa nebst Mandoline, Gitarre, Cister und die Weissenborn Lap Steel Guitar. Die beiden anderen sind Dänen: Christine Dueholm bearbeitet Cajon, Darbuka und diverse andere Percussion-Instrumente, Jesper Frost Bylling spielt eine bundlose akustische Bassgitarre. Man merkt allen an, dass sie sich in ihrer musikalischen Karriere nicht nur Walzern und Schottischen hingegeben haben, sondern auch in Jazz und ähnlichen Bereichen Erfahrung haben.

Folgerichtig klingen Bragr ganz hervorragend zusammen, natürlich nur, weil alle richtig gute Musiker sind und auch wissen, was sie wollen. Sie nehmen ein paar dänische und schwedische Traditionals und arrangieren sie punktgenau für ihre Besetzung. Dazu noch ein, zwei neuere Songs wie »Tidlöse Valsen/Jiggen« von Puma Hedlund – und fertig ist eine frische, muntere Scheibe dänischer Folklore, die nicht nur nach heute, sondern auch nach mehr klingt. Einzig der Bandname ist etwas magr. (tjk)

 Bragr: Danmarkar‘n

Offizielle Website

Offizielle Website      www.bragr.dk



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