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Alle Rezensionen zu Frode Alnæs, Arild Andersen & Stian Carstensen
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Julegløggen
(2003, Kirkelig Kulturverksted FXCD 274)

Von der »Sommerbrise« (Vorgängeralbum) zum »Weihnachtspunsch«: Alnæs, Andersen und Carstensen fühlen sich in jeder Jahreszeit zuhause. Verschmitzt, ungemein elegant und liebevoll in jedem Ton intonieren die Drei altbekannte Jul-Gassenhauer wie »Bjelleklang«, »White Christmas« oder »Stille Natt«.

Gerade weil diese Burschen so meisterhaft mit Gitarre, Kontrabass und Akkordeon umgehen, musizieren sie sehr reduziert - hier sitzt jede Note, jede Verzierung, aber auch jede Pause. Mal flott swingend bei »Rudolf Er Rød På Nesen«, dann wieder liebervoll-zärtlich in »Et Lite Barn Så Lystelig« oder lyrisch bei der Eigenkomposition »Vitae Lux«: Das Trio begegnet den Weihnachtsweisen mit Respekt und dennoch ohne Kitsch; es beweist Witz und zerstört dennoch nicht die feierliche Andacht. Dieser Spagat gelingt bei kaum einer Christmas-CD, und deswegen zählt diese Scheibe zu den besten ihrer Art. (peb)



Siehe auch:
Verschiedene: 30 Years' Fidelity
Jimmy Rosenberg & Stian Carstensen
Matthias Eick
Stian Carstensen & Farmers Market

Frode Alnæs: Julegløggen

   

Høstsløv
(2006, Kirkelig Kulturverksted FXCD 311)

Den Sommer (»Sommerbrisen«) und den Winter (»Julegløggen«) haben sie schon duch, jetzt ist der Herbst an der Reihe. Alnæs, Andersen und Carstensen swingen durch Song-Klassiker wie »Singing In The Rain«, »Autumn Leaves« oder »Raindrops Keep Falling On My Head« – immer verschmitzt und lässig, immer gut gelaunt und perfekt aufeinander eingespielt. Auch Stings Ohrwurm »Fields Of Gold« fügt sich hier nahtlos ein.

»HØSTSLØV« entstand abermals in Kongshaugs Rainbow Studio, und wie immer inszenierte man bei den Sessions die jahreszeitlich passende Stimmung samt Verköstigung, um der Musik dadurch das rechte Flair zu verleihen. Diesmal waren Jägereintopf, herbstliche Beeren, spanischer Rotwein und Calvados im Spiel, um Musiker und Tontechniker in die rechte Herbststimmung zu versetzen. Wir können uns schon jetzt auf die – hoffentlich noch folgende – Frühlingsausgabe freuen. (peb)

   

Sommerbrisen
(1998, Kirkelig Kulturverksted/ARS FXCD198)

Luftig, sommerlich, leicht. Eben eine »Sommerbrise«. Song-Titel wie »Det Går En Vind«, »Sommerflørt« oder »Visa Vid Midsommartid« sind also geradezu programmatisch für diese zeitlos-fröhliche CD, die leichtfüßig zwischen Volkstanz und Jazz tänzelt.

Bei Arild Andersen schnurren die Bass-Seiten schmeichelnd, Frode Alnæs lässt sowohl federleichte Melodien aus seiner akustischen Gitarre tröpfeln als auch zerrende Soli kreischen, Akkordeonist Stian Carstensen addiert charmantes Pariser Chanson-Flair. Und Oslos Top-Toningenieur Jan-Erik Kongshaug sorgte nicht nur für gewohnt superben Klang, sondern griff bei einem Walzer auch selbst in die Gitarren-Saiten. (peb)



Siehe auch:
Jan Erik Kongshaug



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