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Alle Rezensionen zu Wako
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Modes for All Eternity (Wako & Oslo Strings)
(2017, AMP Music & Records AT014)

Mit dem Albumtitel »MODES FOR ALL ETERNITY« legt der norwegische Jazzkomponist Martin Myhre Olsen die Ambitionslatte seines ersten eigenen Albums ganz schön hoch. Zuvor konnte man den Saxofonisten auf Alben der Bands Rønnings Jazzmaskin, Megalodon Collective und in Dan Peter Sundlands Elevenette-Ensemble hören. Er sagt, dass ihm daran gelegen sei, mit seinem Quartett Wako, das hier um drei Streicherinnen der Oslo Strings zum Septett erweitert wird, »alle individuellen Stimmen zu einem einzigartigen Ensembleklang zu integrieren«. Jeder Einzelne solle aktives Mitglied der Gruppe sein. Und für diese Aufgabe hat er sich sowohl an der Kammermusik von Messiaen und Strawinsky als auch an zeitgenössischen Improvisationsensembles wie dem von Christian Wallumrød orientiert.

Und ja, die hochgesteckten Ziele kann die Truppe scheinbar mühelos erfüllen, so dass jede/r Mitmusiker/in genannt werden darf: Pianist Kjetil André Mulelid, Bassist Bárður Reinert Poulsen und Schlagzeuger Simon Olderskog Albertsen, letztere auch im Epsen Berg Trio aktiv, sowie Kaja Constance Rogers an der Violine, Isa Caroline Holmesland an der Viola und Kaja Fjellberg Pettersen am Cello. Bei einem Stück, »Rejoice« dem letzten der Titelsuite, gastiert zudem Trompeter Erik Kimestad Pedersen. Die zehn Kapitel des Albums bieten bestechend und eigenwillig improvisierte Solopassagen und eine vielschichtig und vielseitig komponierte Ensembleleistung, die souverän zwischen Jazz und Kammermusik changiert. (ijb)



Siehe auch:
MMO-Ensemble
Megalodon Collective
Dan Peter Sundland ‎– Elevenette
Rønnings Jazzmaskin

 Wako: Modes for All Eternity (Wako & Oslo Strings)

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.wakomusic.com

   

Urolige sinn
(2018, Øra Fonogram OF135 / OF135LP)

Dass Wako mehr sind als vier ausgezeichnete Jazz-Musiker, hört man spätestens beim zweiten Stück »Skavlet Føre«: Das Quartett kann Klänge verdichten und zu einem wahren Vulkan anwachsen lassen, auf dem Saxophonist Martin Myhre Olsen eine expressive Lawine an Klängen ausspuckt – das ist große Klasse. Doch auch in ruhigeren Bahnen wissen die Norweger zu überzeugen.

Im Vergleich zum Vorgänger haben Wako auf Gäste verzichtet, auch kammermusikalische Anklänge sind nicht zu finden. Dafür gibt es 13 Stücke in knapp 35 Minuten, mal mehr und mal weniger durchkomponiert, mal wild, mal frei, mal zart. Allen gemeinsam ist ein Bandsound, dem man anmerkt, dass Wako seit mehreren Jahren unverändert zusammenspielen und in dieser Zeit einen eigenen Klang entwickelt haben – es geht den Musikern um die Musik, nicht um den einzelnen. So ist auch zu erklären, dass gut die Hälfte der Stücke als Gemeinschaftskompositionen deklariert werden. Einigen Stücken möchte man viel mehr Zeit gönnen, aber auch so ist »UROLIGE SINN« eine sehr gute CD einer ganz hervorragenden Band. (tjk)



Siehe auch:
Kjetil Mulelid Trio



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