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Alle Rezensionen zu Atrox
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Terrestrials
(2002, Season Of Mist/Soulfood SOM 058)

Atrox passen in keine Schublade, und das macht ihre Musik so faszinierend. Wegen brettharter Gitarren und geknüppelter Bassdrums finden die Norweger im Metal-Genre die meisten Anhänger. Dabei weisen die hochkomplexen, von zahlreichen Breaks und Tempiwechseln durchzogenen Songs auch viele Parallelen zu moderner Kunstmusik auf – zu klassischer Avantgarde, Frank Zappa oder Gentle Giant.

Dazu schwingt sich die Stimme von Monika Edvardsen, kleine Schwester der Ex-Sängerin von The Third And The Mortal und mit jener gemeinsam aktiv bei Tactile Gemma, behende in die höchsten Lagen und turnt dort in so halsbrecherischen Tonsprüngen herum, dass sie der grandiosen Diamanda Galas oder auch – der stimmlich ähnlichen – Kate Bush Konkurrenz macht. Tja: Wie nennt man nun diese Musik? »Schizo-Metal« schlagen Atrox selbst vor. Jedenfalls wirkt sie so verstörend und vielschichtig wie ein wirrer Traum. (peb)



Siehe auch:
Tactile Gemma
The Third And The Mortal


Zum Artikel über Atrox

 Atrox: Terrestrials

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.atrox.no/

   

Orgasm
(2003, Code 666/SPV 085-148482)

Abstrakte Melodiebögen, irre Töne und schaurig-schöne Vocals gipfeln in bizarren Klangwelten, die bis ins Schizophrene abdriften – und machen »ORGASM« zu einer definitiv unkommerziellen Platte.

Auf Metalbasis serviert, fahren die Stücke der Norweger Achterbahn, vom verträumten »Heartquake« bis zum schnellen, von Tor Arnes Schlagzeug dominierten »Secondhand Traumas«. Rasant beginnt auch »Flesh City«, entwickelt sich zum Duett zwischen Monika und Bassist Peter und endet in fernöstlichen Modulationen. Atrox: eine avantgardistische Extremband, die nicht gefallen muss, aber Lust auf mehr macht. (nat)

   

Contentum
(2000, Season Of Mist SOM 021)

Das surrealistische, von Monika Edvardsen selbst gemalte Cover deutet an, was da noch kommen wird: ebenso surrealistische Texte, etwa über kleptomane Eidechsen, die Taucherbrillen stehlen (»Lizard Dance«) oder extraterrestrische Erfahrungen, wie in »Letters To Earth«: Monika lebt auf einem fremden Planeten in einer zeitlosen Galaxie.

Dazu bringt sie wahrhaft unglaubliche Töne hervor. Eben noch streicht ihre Stimme dem Wind gleich ums Haus, dann entfahren ihr himmelhohe Jauchzer. Mühelos flattert die Vokal-Akrobatin zwischen Gewitterhexe und Ofra Haza umher – absolut ungeeignet für Leute, die sich bevorzugt leichtverdaulicher Popkost widmen. (nat)



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