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Alle Rezensionen zu Eternal Tears Of Sorrow
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Children Of The Dark Waters
(2009, Massacre Records/Soulfood MASCD 0609)

»Na also, es geht doch« verspricht beim Opener des sechsten Eternal Tears Of Sorrow Studioalbums »CHILDREN OF THE DARK WATERS«. »Angelheart, Ravenheart (Act II)« knüpft direkt an den glänzenden Rausschmeißer des Vorgängers »BEFORE THE BLEEDING SUN« an – und überflügelt diesen. Statt bei Nightwish oder Children Of Bodom suchte der Finnensechser seine Inspirationen binnen 44 Minuten nun verstärkt im Black Metal Bereich, wirkt dabei aber eigenständiger und vielseitiger als bisher.

Immer wieder kontrastiert das heisere Krächzen des Bassers/Sängers Altti Veteläinen mit dem Klargesang des nun offiziellen Bandmitglieds Jarmo Kylmänen. Teilweise lassen die Gastsängerinnen Miriam Elisabeth Renvåg (Ram-Zet) und Heidi Parviainen (Amberian Dawn) ihre Stimmen über den Gitarre und Keyboardmelodien flattern. Reifer, inspirierter weniger kitschig und mit gepfefferten Gitarre-Keyboard-Duellen – die Düster Metaler aus Pudasjärvi scheinen ihren Stil (ein für allemal?) gefunden zu haben. Einziges kleines Manko: Die zu schmalzigen, übertrieben pathetisch geknödelten stimmlichen Ausrutscher, wie sie (glücklicherweise nur sehr kurz) in »Summon The Wild« oder »Sea Of Whispers« erschallen. Fazit: Empfehlenswert. Weiter so. (nat)



Siehe auch:
Nightwish
Children Of Bodom
Mors Subita
Gothic Spirits 10

 Eternal Tears Of Sorrow: Children Of The Dark Waters

Offizielle Website

Offizielle Website      http://eternaltears.fi/

   

Before The Bleeding Sun
(2006, Spinefarm SPI241CD)

Obwohl Risto Ruuth den Gitarristen ablöste und Janne Tolsa den Tastenmann, bleibt der Sound in der Spur des Vorgängers »A VIRGIN AND A WHORE«. Der keyboardgeschwängerte Death-Opener »Sweet Lilith Of My Dreams« stürmt typisch finnisch à la Children Of Bodom nach Vorne. Leider tummeln sich auch hier bedeutungslose Füller wie »Red Dawn Rising« – uninspirierter Gothic Metal, in dem erstmals Veteläinens Klargesang auftaucht. Viele Passagen sind zu berechenbar, fallen stellenweise gar vom atmosphärischen Bombast-Pfad in den Kitsch-Morast.

Der letzte Track, das symphonische »Angelheart, Ravenheart« schraubt sich dagegen dramatisch empor – ein Glanzstück. Bilanz: Trotz glasklarer Produktion, teilweise imposanter Instrumentierung plus variierenden Gastsängern (Sonata Arcticas Kakko, Nightwishs Hietala, Jarmo Kylmänen und Miriam Renvåg von Ram-Zet) nur bedingt empfehlenswert. (nat)



Siehe auch:
Children Of Bodom
Sonata Arctica
Nightwish
Embraze

   

A Virgin And A Whore
(2002, Spinefarm/BMG 74321.900282.2)

Jungfrau contra Hure, Gut gegen Böse, Hell gegen Dunkel – und dabei immer das Yin und Yang-Prinzip beachten. Will heißen: In jeder Jungfrau steckt (schon) eine Hure. Oder wie Sänger Altti Veteläinen sinniert: »Unserer Meinung nach steckt in jedem menschlichen Wesen eine dunkle und schlechte Seite. Stark ist der, der sie besiegt«. Folgt deshalb auf jeglichen klaren Gesang brutales Gekrächze?

Ein paar gesprochene düstere Worte, flinke Gitarrenläufe, harte Rhythmen, eingängige Melodien, dazu wildes Keyboardgeklimper, das flugs die Songs in den Gothic-Schleier hüllt. Die Trauertränen versuchen die Gratwanderung zwischen pompös und atmosphärisch und reüssieren mit »The River Flows Frozen« und »The Last One For Life«. Einziges Manko: Zuweilen fabrizieren die Finnen – im Wettstreit um das Erreichen der höchsten Sphären – zuviel des Guten und spielen nebeneinander her bis aneinander vorbei. (nat)



Siehe auch:
Kalmah



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