Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Ricochets
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

The Ghost Of Our Love
(2004, Glitterhouse/Indigo GRCD 609)

»The Soundtrack Of Our Lives fressen International Noise Conspiracy und die Doors, die Hives und Madrugada gleich mit. Bambule wie verrückt und Eier, so groß wie Pampelmusen«, meint die Plattenfirma. Nun – optisch bleibt das Quintett aus Oslo den Beweis schuldig, doch musikalisch röhren die Ricochets auf ihrem zweiten Album tatsächlich los wie tollkühne Elche in der Brunft.

Madrugada bleibt in der Tat als wichtigste Wegmarkierung hörbar, allerdings ohne deren exzessive Melancholie. Addieren wir dazu noch die Rock-Bärbeißigkeit von Omar Dykes, dann haben wir in etwa den verschwitzten Ricochets-Rock'n'Roll, der einen manchmal in verdreckten Jeans und Unterhemd anspringt, bei Passagen mit raspelnden Gitarren und Farfisa-Orgel aber auch eitel im schwarzen Anzug steckt. Das Label Glitterhouse hat übrigens das komplette erste Album »SLO-MO SUICIDE« mit dazugelegt. Das kann zwar bei weitem nicht so überzeugen, doch einem geschenkten Gaul ... (peb)



Siehe auch:
Madrugada
The Soundtrack Of Our Lives
The (International) Noise Conspiracy
The Hives

 Ricochets: The Ghost Of Our Love

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.ricochets.net

   

Isolation
(2005, Kong Tiki Records/Playground TIKICD5)

»I'm Gonna Eat Myself Tonight« singen sie. Fast spitzbübisch und schelmisch kommen ihre Texte daher, welche die eher traditionelle Bluesrock-Mentalität der Songs konterkarieren. Wild, roh, rebellisch und auf der anderen Seite sanft, zart, verträumt und voller Schmelz – so hört sich Sänger Trond Andreassen an, dessen Stimme so viele Emotionen zum Ausdruck bringt. Zusammen dürften sie besonders in Liebhabern von Roots-Rock ein Feuer entfachen.

Ehrlich und durchaus aufreibend kommen die neun Tracks daher – jeder in seiner ganz eigenen Klangfarbe. Und nur bei wenigen verflüchtigt sich die Spur ihre Charmes wie die Band selbst: Im August 2006 haben sie sich selbst aufgegessen. Das zeitige Ende der Ricochets nach nur drei Alben. (maw)

   

Slo-Mo-Suicide
(2001, Progress Records PROCD -41)

Die Ricochets träumen gerne ruppig. Denn was sie auf ihrem Debüt versammeln, das ist noch so ungeschliffen und räudig, dass ihr Erstling bereits in Runde zwei gegenüber seinen Nachfolgern das Handtuch werfen muss. Aber genau diese Unbändigkeit und Dringlichkeit ist auch das große Plus dieses Albums.

Die dreizehn Songs reiten auf Wellen aus Wechselstrom. Schon der Titeltrack bringt einige Röhrenverstärker bedenklich nahe an den Schmelzpunkt. Doch unter der Wucht lauert noch immer die erdige Mischung aus Folk, Country und Rock. Nur zwischendurch trüben zähe Barrock-Klumpen die ohrale Freude an schweißtriefender Männerarbeit. (maw)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum | Datenschutz

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche

              

© 2000 - 2019, Design & Programmierung: Polarpixel