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Alle Rezensionen zu Lake Of Tears
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Black Brick Road
(2004, Noise Records/Sanctuary NO3880)

Bei den ersten (Keyboard-)Klängen des Openers »The Greyman« fühlt man sich erst einmal an Type O' Negatives »My Girlfriends Girlfriend« erinnert – der Eindruck einer neuen »wir-kopieren-Type-O'-und-werden-damit-berühmt-Band« verflüchtigt sich allerdings sofort wieder: Der schwedische Tränensee zieht sein eigenes Rock-Gothic-Metal-Ding durch, und das beileibe nicht schlecht.

Das nunmehr sechste Werk des 1994 zusammengefundenen Trios um Bandleader Daniel Brennare, Bassist Mikael Larsson und Schlagzeuger Johan Oudhuis (verstärkt durch immer wechselnde Gitarristen), beinhaltet etliche Stücke die man gerne (wieder)hört: Anregend der ruhige, harmonische Titeltrack, das eher ZZ-Top-rockige, Sängerinnen-unterstützte »Sister Sinister« oder das keyboard-geprägte »Dystopia« – Ähnlichkeiten des letzteren mit Sisters Of Mercy sind sicherlich reiner Zufall ... (nat)

 Lake Of Tears: Black Brick Road

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.lakeoftears.net/

   

Illwill
(2011, AFM Records 296-2)

DAS sind Lake Of Tears??? Okay, seit dem Vorgänger »MOONS AND MUSHROOMS« hatten die Schweden um Daniel Brennare vier Jahre Zeit für Veränderungen – und die haben sie genutzt. »ILLWILL« ist ein Rock-Metal-Bastard, der mit dem (punk)rockigen »Floating In Darkness« beginnt, im Titeltrack à la Satyricon groovt, in »Parasite« Motörhead streift und mit dem fast schwarzmetallischen »Midnight Madness« endet.

Passend dazu klingt der Gesang meist eine ganze Ecke kratziger, den Anfang von »U.N.S.A.N.E« ausgenommen. Etwas deplatziert auf dem bis dato härtesten Album in der Bandgeschichte wirken die dazwischen verstreuten Außenseiter wie das gothiclastige »Behind The Green Door« (teilweise mit 69Eyes-trifft-Pete-Steele-Charakter) oder die Ballade »House Of The Setting Sun«. Fazit: Ein wildes Sammelsurium, dessen Einzelteile gefallen, die jedoch (zu) willkürlich aneinander gereiht sind. (nat)



Siehe auch:
69 Eyes
Satyricon

   

Moons And Mushrooms
(2007, Dockyard 1 DY100302)

Erde an Hörer der neuen Lake Of Tears: Bitte kommen. Vergeblich. Der Hörer schwebt in andern Sphären, kreist irgendwo fernab des Heimatplaneten über »MOONS AND MUSHROOMS«. Das siebte Album der Pilzhüte um Daniel Brennare saugt ihn in einen sensationellen Strudel aus Doom-Metal, psychedelischem Rock, Gothic- und Progelementen.

Schon der Opener »Last Purple Sky« mit zermalmendem Beat, satten Gitarren(riffs) sowie dem unverkennbaren Brennare am Mikro rechtfertigt den Kauf. Oder das großartige »Island Earth«: Es beginnt ganz harmlos, doch dann schleicht der Refrain heran, beißt den Hörer ins Genick, schüttelt ihn ordentlich durch. Insgesamt verwirren acht exzellente Stücke die Sinne – und lassen dabei trotz ihrer Kraft genug Spielraum für Träumereien. Wow, welch ein Werk. (nat)



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