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Alle Rezensionen zu Goran Kajfes
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

Headspin
(2004, Amigo AMCD899)

Hör mal, Goran Kajfes, so geht das nicht: Ahnlich wie bei Deiner wunderbaren Band Odd Job wiegst Du uns auf Deiner eigenen CD in Sicherheit, packst uns sozusagen erst mal in Watte mit coolen, chilligen Elektro-Sounds, sanften Grooves und Deiner glockenklaren Trompete, so dass wir uns mit geschlossenen Augen zurücklehnen und uns dem »HEADSPIN« hingeben ...

... und zu nichts mehr fähig sind, als die Repeat-Taste zu drücken, immer und immer wieder. Das ist gemein, ja sogar fast hinterfotzig, lieber Goran! Wir merken nämlich erst beim zweiten, dritten Hören, dass da unendlich viel zu entdecken ist hinter dem Wohlklang, dass da außer Deinem kongenialen Elektro-Kumpel Daniel Österberg noch eine ganze Armada prima Musiker (auch von Oddjob) zugange ist, die Deine Tracks teilweise sogar tanzbar machen. Und dass wir Dich gerne mal in ein Studio stecken würden wollen mit Tapani Rinne oder Johannes Enders und dem Tied & Tickled Trio – das wäre sicher spannend. Aber nachdem Du uns erst mal ans Sofa gefesselt hast, können wir das nicht organisieren, genauso wenig wie den sechsten Stern, den wir Dir gerne geben würden, wenn wir denn nicht nur verklärt herumliegen, sondern auch mal »JAAAAAA!!!« brüllen dürften vor Begeisterung. (tjk)



Siehe auch:
Oddjob
Tapani Rinne

Goran Kajfes: Headspin

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.gorankajfes.com

   

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(2000, Kaza/EMI 5.26922.2)

Ambient und Drum'n'Bass, Acid Jazz und Cool Jazz sind die Hauptingredienzen der Debüt-CD von Goran Kajfes, die er mit Musikern aufnahm, welche man auch auf späteren Alben wiederfindet: Daniel Karlsson (p), Peter Forss (b) und die Saxophonisten »Texas« und »Ruskträsk«, beide heißen Per Johansson.

Während die eher chilligen Stücke zwar schön, aber doch etwas belanglos dahinplätschern, geht bei den peppigeren richtig die Post ab: »Mesqualero« und »Swampified« überzeugen mit komplexen Rhythmen und manchmal wilden Bläsern. Kajfes selbst spielt mit schönem, klaren Ton, darf aber schon noch etwas mehr aus sich herausgehen, sonst landet er in der »Miles Davis-Enkel-Ecke«. (tjk)



Siehe auch:
Daniel Karlsson



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