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Alle Rezensionen zu Slagsmålsklubben
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

Boss For Leader
(2007, EMI 3917660)

Wenn die sechs Jungs von Slagsmålsklubben an ihren Synthesizern stehen und Knöpfchen drücken, dann ist das für das Publikum so etwas wie ein geheimes Supermario-Bonuslevel. Alte C64-Computer, käsig überbackene Casio-Keyboards – hauptsache bunt schillernd und laut. Mit frischem Schwung auf die Jetztzeit programmiert und jederzeit so überbordend vollgestopft mit tänzelnden Melodien, dass das Grinsen auch ohne Rave-Smarties ins Gesicht gemeißelt wird.

»Sponsored By Destiny« und der furiose Kirmestechno-Abschluss »Pælsmaestaren« sind die Casio-Monolithen einer fantastisch anregenden, wenngleich sehr unsubtilen Partyplatte. Turbulenter Happy Rave und pumpende Bässe starten auf der »Malmö Beach Night Party« durch – nie näher am aktuellen Indie-Tanzsound als an deutschen Produkten á la Scooter. Dass die elektronischen Instrumentalspielereien über die volle Distanz durchaus auch ein nervöses Zucken hervorrufen können, ist zu vernachlässigen. Jetzt wartet nur noch der Endboss. (maw)



Siehe auch:
Pluxus

 Slagsmålsklubben: Boss For Leader

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.smk.just.nu

   

Den Svenske Disco
(2000, Beat This BEAT023)

Sie alle stammen aus Norrköping, sind Jahrgang '83 und wahnsinnige Instrumentalisten. Keiner von ihnen kann sehr gut singen, deswegen versuchen sie es erst gar nicht. Den Slagsmålsklubben (übersetzt: Der Prügelklub) haben sie 2000 gegründet – das Jahr, in dem sie auch ihr Debütalbum »DEN SVENSKE DISCO« veröffentlichten. Und alles fing nur damit an, dass Bandmitglied Joni sein Casio an einen Gitarrenverstärker koppelte und somit den anderen fünf jungen Schweden seltsame Klänge um die Ohren pustete.

Ihre Songs orientieren sich am Sound alter Spiele-Konsolen und nehmen mit auf eine amüsant-bunte Beat-Reise nach »Tjeckien, Slovakien & Tillbaks Igen« oder in die »USSR«. Die quirligen, analog-digitalen Soundspielereien erzählen vom schwedischen Tennis und davon, wie die Band das Mundspiel entdeckte. Fazit: oftmals nur etwas für harte Nerven und Fans des Retro-Electronic-Sounds. Weiterhören: Pluxus. (lic)



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