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Alle Rezensionen zu Diablo
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Icaros
(2008, Sakara Records/Sony BMG SKR-018)

Alle zwei Jahre wieder… kommt ein neues Diablo-Album in die Plattenläden. Vom Millenniumsdebüt »ELEGANCE IN BLACK« bis zum acht Jahre später in Deutschland erschienenen »ICAROS« veröffentlich(t)en die Finnenmetaler mit schöner Regelmäßigkeit ihre Werke. Der Fünftling kann das von Kollege Christian zu Recht gelobte »ETERNIUM« nicht überbieten, doch macht er einen ersten guten Höreindruck: Spielfreudig demonstrieren die Tamperianer ihre technischen Fertigkeiten, die in einer satten Produktion gipfeln.

Beim genaueren, zweiten Hinhören schwindet der zunächst gute Eindruck, zu glattgeschliffen sind die Songs, zu berechenbar die Kompositionen – und: es fehlt der wirklich große Wurf. Somit verbleiben Pluspunkte für die Spieltechnik und gute, kreative Ansätze in den härteren (Gitarren)Passagen, Minuspunkte für mangelnde Ideen insgesamt und Rainer Nygårds gesangliche Ausrutscher – muss dieses Gejaule im Opener »Trail of Kings« sein? So erkämpft sich »ICAROS« seinen Platz im (oberen) Mittelfeld, Prädikat: vergänglich. (nat)

 Diablo: Icaros

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.diabloperkele.com/

   

Eternium
(2004, Drakkar/ARIS 724359761220)

Mal kurz hergehört! Wer schon immer bedauert hat, dass Sepultura ohne Max nur noch ein Schatten ihrer selbst sind, Fear Factory ohne Dino auch nicht mehr richtig rocken oder wem Machine Head einfach zu prollig sind, könnte Gefallen an den Finnen finden: brettharter Gitarrensound, Doublebass en masse und nebenbei noch richtig feine Gesangslinien und Monster-Shouts.

Doch Diablo geben dem Ganzen auch eine ganz eigene Handschrift, denn da wären die mehrstimmige Oldschool-Leadgitarre und die ebenfalls mehrstimmigen Soli. Die 90er kollidieren hier gnadenlos mit den 80ern. Songwriterisch geben sich Diablo sehr experimentierfreudig, unternehmen weite Exkurse, wechseln gerne die Tempi und überraschen zudem mit dem sehr schicken Instrumental »Omerta«. »ETERNIUM« mutiert so quasi zur »Best Of 90s-Metal« – man fühlt sich an die Zeiten erinnert, als Metallica noch cool waren und man zu Pantera die Matte schüttelte: Dank dafür, Diablo! (chd)



Siehe auch:
Machine Men



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