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Alle Rezensionen zu Sara
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Veden Äärelle
(2008, Universal 177203)

Sara aus Kaskinen im finnischen Ostbottnien (auch ans Schwedische angelehnt Österbotten genannt) scheinen nach ihrer dreijährigen Schaffenspause zwischen »SAATTUE« und »HE KUTSUIVAT LUOKSEEN« (2006) wieder regelmäßiger zu veröffentlichen. An Übung mangelte es Sara während der Auszeit jedoch nicht, schließlich haben der Fronter sowie Gitarrist Antti Tuomivirta gemeinsam mit Lapkos Ville Malja noch das Nebenprojekt Pedestrian's Motor am Start. Den Fünftling spielen sie nun, ebenso wie den Vorgänger, in der 2005 entstandenen Besetzung mit Andreas Bäcklund am Schlagzeug ein.

Die Truppe um Jorma »Joa« Korhonen startet »VEEDEN ÄÄRELLE« im Midtempo, aber handhabt ihre Instrumente äußerst druckvoll. Jormas Stimme schwebt dagegen in eher höheren, luftigen Sphären. Der 51-Minüter lebt insgesamt von den Gitarren- und Gesangsmelodien – und das gar nicht schlecht. Ein melodisches, unkitschiges, bis dato das Beste Werk der Nordlichter Werk mit genug Druck an den richtigen Stellen und einer mehr als anständiger Produktion. Übrigens wurde hiervon »Rauhan Aika« für eine »Emma« 2008 in der Kategorie »Lied des Jahres« nominiert, musste sich aber ebenso wie die Stücke von Juha Tapio, Anna Abreu, Cheek und Apulanta »Mun Koti Ei Oo Täällä« von Chisu geschlagen geben. (nat)



Siehe auch:
Pedestrian's Motor
Lapko
Juha Tapio
Apulanta

 Sara: Veden Äärelle

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.saranhuone.net/

   

Saattue
(2003, Kråklund Records KRÅCD96)

Ist es gerade noch Rock oder doch schon Metal? Im Tausend-Seen-Land laufen Sara unter der letztgenannten Kategorie. Tatsächlich geht der Drittling spätestens mit dem extraharten »Ymmärrys« Richtung Metal, aber wie! – der Rhythmusabteilung aka Bassist Kristian Udd und Schlagzeuger Niko Leminen sei Dank. An der Klampfe schrubben sich auf »SAATTUE« gleich drei Finnen die Extremitäten wund: Tommi Koivikko, Antti Tuomivirta, und zuweilen greift Sänger Jorma Korhonen höchstpersönlich ins Geschehen ein.

Er scheint wohl nicht ganz ausgelastet ... mit seinem klaren Gesang, der eher zurückhaltend bis musikalisch ergänzend wirkt anstatt übertrieben zu dominieren. Die Jungs sind keine Freunde vieler Worte, zumindest was die Songnamen betrifft: Diese bestehen bis auf eine Ausnahme aus einem einzigen Wort. »Ajatusten Suuri Huone« hebt sich obendrein mit einer beachtlichen Dosis computergesteuerter Industrial-Klänge ab. ... wenn da mal nicht Mitsänger und Tastenmann Antti Pitkäjärvi seine Finger im Spiel hat. (nat)

   

Kromi
(2001, Kråklund Records KRǺCD 84)

Auf dem zweiten Album der Finnen mangelt es dem größten Teil der Stücke am Wiedererkennungswert: Die Gitarristen scheuern zuerst sanft, dann rasant über die Saiten, der Schlagzeuger hämmert willenlos vor sich hin, Korhonen winselt seine Texte mal über die Musik, mal fast A-capella.

Ein besonders guter, beziehungsweise außerordentlich schlechter Track sticht nicht hervor, dafür bewegen sich alle zu sehr im Gleichklang. Als nicht ablenkende, nicht störende, solide Hintergrundmusik bestens geeignet. Wer höhere Ansprüche hat, sollte sein Geld in andere Alben dieser – oder einer anderen – Band investieren. (nat)



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